Touchscreens: Bald auch in Bars und Clubs?
TUI – das steht nicht nur für einen großen Reiseanbieter, sondern auch für tangible user interfaces, nach Wikipedia-Definition “eine anfassbare Benutzerschnittstelle, die einem Computerbenutzer die Interaktion mit der Maschine durch physikalische Objekte erlaubt.” Kennt man schon aus diversen Science-Fiction-Filmen wie The Island, aber auch von Microsofts neuem Computertisch Surface. Jetzt ziehen die TUIs langsam, aber sicher in die Gastronomie ein: Das Londoner Restaurant Inamo beispielsweise verfügt bereits über solche Touchscreen-Tische, die nicht nur schöne Lichteffekte in den Raum zaubern, sondern zum Bestellen von Essen und Getränken genutzt werden können, zum Spielen oder zum Aufrufen lokaler Szenenews. Ein schicker, aber nicht gerade günstig einzubauender Spaß. Doch auch kleinere Lösungen tauchen bereits auf – zum Beispiel der Epos-lite von Produktdesigner Stephen Allport. Ein iPod-ähnliches, mobiles Eingabegerät mit dem Gäste auf elegante Weise zum Beispiel das Menü oder Getränke ansehen und bestellen können. Hier wird die Sache schon praktikabler, auch und gerade für die eher getränkeorientierte Gastronomie wie Clubs und Bars. Wir werden in der nahen Zukunft viele solcher Lösungen in der Szenegastronomie auftauchen sehen – wenn Sie weitere Beispiele kennen, schreiben sie uns!
Foto Inamo: Flickr, Phil Hawsksworth
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