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  • Studie: soziale Netzwerke sorgen für mobilen Boom

    Mediennutzung

    37% der Deutschen – 26 Millionen Menschen – nutzen das Web auf ihrem Handy oder einem Tablet-PC. Die Treiber dafür sind soziale Netzwerke, so der Bitkom, der die Zahlen im März 2012 im Rahmen einer Umfrage zur allgemeinen Mediennutzung erhoben hat. 55% der Deutschen (39 Millionen aktive Anwender) nutzen Communitys. „Auf mobilen Geräten entfalten Communitys großes Potenzial“, so Bitkom-Präsident Dieter Kempf. „Man kann sich spontan mit Freunden verabreden, bekommt ortsbezogene Informationen oder kann auch einfach Wartezeiten überbrücken.“ Mehr Infos: www.bitkom.org

  • Wer transparent ist, bekommt personalisiertere Infos: Kevin Kelly-Vortrag

    In Deutschland wird das Thema Privatsphäre und Internet so kontrovers diskutiert wie in kaum einem anderen Land. Das hat seine Berechtigung, doch während hier viel über Datenschutz gesprochen wird, bleibt die Frage nach dem Datennutz oft auf der Strecke. Denn wer Informationen über sich mit anderen teilt, der gibt eben nicht nur etwas von sich preis, sondern erhält auch etwas dafür: personalisierte Infos, Angebote, Tipps und Ratschläge. Nicht nur personalisierte Werbung, sondern mittlerweile auch Gesundheitstipps. Je transparenter, desto persönlicher, sagt Kevin Kelly vom Magazin Wired in einem spannenden Vortrag im Rahmen der Konferenz Nextwork. Ab Minute 11 geht es um das Thema Transparenz im Speziellen, drumherum gibt es jede Menge Trends rund um das Internet.

    Ab Minute 11

  • Umfrage: App oder mobile Webseite?

    App oder mobile Webseite? Der Hightech-Verband Bitkom hat nun eine Umfrage unter mehr als 500 Experten durchgeführt, um die Potentiale beider Technologien genauer zu analysieren. Dabei zeigte sich: Apps eignen sich eher für den Einsatz im privaten Umfeld, mobile Webseiten sind hingegen für Unternehmen prädestiniert. Typische App-Lösungen im privaten Umfeld sind Informationsdienste, Social Media Anwendungen, ortsbezogene Dienste und Spiele. Mobile Webseiten hingegen werden eingesetzt für Mobile Commerce, Customer Relationship Management, Advertising und Supply-Chain-Management. „Im geschäftlichen Umfeld sind mobile Webseiten die Hidden Champions des Internet“, so Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

    Fast drei Viertel der Befragten sind der Meinung, dass sich Apps in den kommenden fünf Jahren bei Verbrauchern breit durchsetzen. Nur 22% sehen mobile Websites und sonstige browserbasierte Anwendungen vorne. Im Markt für Geschäfte zwischen Unternehmen (B2B) ergibt sich ein umgekehrtes Bild: Hier erwarten 61% der befragten Experten eine Dominanz mobiler Lösungen wie spezieller Websites. Nur halb so viele Befragte (31%) erwarten, dass sich auch im Unternehmensumfeld Apps durchsetzen werden.

    Mit mobilen Webseiten lassen sich Inhalte flexibler als mit Apps transportieren. Auch komplexere Prozesse lassen sich abbilden, weil die tatsächliche Anwendungslogik auf den Servern des Unternehmens verbleibt. Die Umfrage wurde im zweiten Quartal 2011 unter 518 ITK-Spezialisten zum Thema „Mobile Anwendungen in der ITK-Branche“ durchgeführt.

    www.bitkom.org

  • Mobile Marketing: Im Zentrum steht das Anwendungs-Erlebnis

    Andreas Steinbeißer

    Seit kurzem ist virtualnights:media Mitglied im BDT, dem Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Der BDT richtete gestern in Berlin eine Fortbildungsveranstaltung aus, auf der es unter anderem um das Thema Mobile Marketing und Location Based Services ging: Andreas Steinbeißer vom Beratungsunternehmen Solution10 ging dabei auf die immer populärer werdenden ortsbezogenen Dienste wie Foursquare ein: Das Smartphone als Bindeglied zwischen digitaler und realer Welt ist heute überall dabei, das “digitale Schweizer Taschenmesser”. Mobiles Marketing, so Steinbeißer, müsse darauf abzielen, Anwendungserlebnisse zu schaffen. Und das an den Berührungspunkten zwischen realer und digitaler Welt – zum Beispiel gastronomischen Orten, die man besucht und in die man zugleich mit seinem Smartphone eincheckt: Das können Gratifikationen sein, z.B. Freigetränke und sukzessive Vergütungen für diejenigen, die eine Location regelmäßig besuchen, Beispiel hier. Anwendungserlebnisse schaffen ebenso spielerische Elemente: Der Spaziergang durch die Stadt wird so zum real-digitalen Spiel, zur Schnitzeljagd per Smartphone. Gamification nennt man das. Es entsteht ein Mehrwert für den Nutzer, der über diesen Weg an das Produkt oder das Unternehmen gebunden wird. Noch seien die Nutzerzahlen der mobilen Dienste überschaubar, so Steinbeißer. Aber für Betreiber komme es jetzt darauf an, die Weichen für neue, mobile, ortsbezogene Formen der Kundenansprache zu stellen.

  • Die Zukunft der Echtzeit-Technologie: Trendreport von PSFK

    PSFK presents Future Of Real-Time
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    Nachdem wir bereits den PSFK-Report über Mobile Tagging vorgestellt haben, möchten wir Ihnen jetzt den neuen Trendbericht ans Herz legen: The Future of Real-Time zeigt die Möglichkeiten für große, mittlere und kleine Unternehmen auf, die das Thema Echtzeit bietet, zum Beispiel für Datenerfassung für zeitnahes Trend-Monitoring, ohne große MaFo-Budgets aufrufen zu müssen. Das vorgestellte Themenspektrum reicht von Marken-Aktivitäten über persönliches Glücksempfinden bis hin zu globalen Gesundheits-Entwicklungen – für nahezu jeden Bereich gibt es heute einschlägige Lösungen. Das britische Unternehmen Organic beispielsweise erstellt auf Basis von Social Media-Echtzeit-Analysen Prognosen über den Erfolg oder Misserfolg von Marketing-Kampagnen. Spannend!

  • Ran an die Decks und Skills filmen: DMC startet DJ-Competition

    DJ-Competitions gibt es viele – diese hier setzt auf das Einsenden von Mix-Videos: Der DMC, die weltweit größte DJ-Organisation, ruft Amateur-Turntablisten auf, ihre Skills an den Decks in einem zweiminütigen Video unter Beweis zu stellen. In mehreren Ausscheidungsrunden werden dann die Finalisten ermittelt, die im August gegeneinander antreten. Das Gute: Wer sich mit seinem ersten Video nicht durchsetzen kann, hat die Möglichkeit, in der nächsten Runde mit einem neuen Clip ein besseres Bild abzugeben. Mehr Informationen zum Contest hier:

    www.dmcdjonline.com

  • 3 Internet-Trends des GlobalWebIndex

    Der GlobalWebIndex hat drei bestimmende Trends für das Internet der Gegenwart (und der Zukunft) ausgemacht: Das “eingepackte Internet”, die “Explosion von professionellem Content” und “Echtzeit-Social”. Im Detail: Mobile Apps, Tablet-PCs, E-Reader, TV mit Internetanschluss und andere Devices verpacken das Web sozusagen in kleine, bedarfsgerechte Einheiten. Mit immer schnellerem Web-Zugang erfährt auch Trend 2 enormen Bedeutungszuwachs, indem TV-Shows, Filme und Entertainment-Angebote im Allgemeinen immer häufiger abgefragt werden – Dinge, die bei geringeren Bandbreiten schlichtweg keinen Spaß gemacht haben. Und: Echtzeit-Web mit täglichen oder häufigeren Status-Updates (10% der weltweiten Web-User machen das schon mindestens einmal am Tag) und Sharing ist massiv auf dem Vormarsch: ‘This radically changes the impact of social media, primarily creating an ongoing shared agenda and conversation towards reacting or interacting with live events and discourse, so GlobalWebIndex-Kopf Tom Smith.

  • Interview: Wie verändern Mobile Social Networks die Gesellschaft?

    mobile social media

    Die Neue Gegenwart, ein hervorragendes Magazin für Online-Journalismus, beschäftigt sich in seiner neuen Ausgabe mit mobilen sozialen Netzwerken. Dazu wurde der Schriftsteller und Autor Peter Glaser interviewt. Er sagt unter anderem: “Wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind, wird das (Mobile Social Media, d. Red.) rasch selbstverständlich und auf angenehme Weise banal werden. Jede neue Technologie, die sich eine Weile blinkend und trötend in den Vordergrund drängt, muss irgendwann den langen, mühsamen Weg durch die Ebene antreten.” Und mit Clay Shirky gedacht, der nicht müde wird zu betonen, dass Communications tools don’t get socially interesting until they get technologically boring, dürfte es in der Ebene erst richtig spannend werden… das Interview mit Peter Glaser in voller Länge hier:

    www.neuegegenwart.de/ausgabe59/glaser.htm

    Foto: Charles Crosbie

  • Der Elektrische Reporter ist zurück: Dummy-Screenings

    Der Elektrische Reporter zählte zu den am liebevoll und am informativsten gemachten Online-Sendungen rund um das Thema Internet, Neue Medien und digitales Leben. Dann verstummte die Reportage. Doch jetzt ist ER zurück mit einem neuen Format. Genauer: Un-Format, denn was man hier zu sehen bekommt, sind digitale Rohlinge, unfertige Screencasts, die mit viel Dummy- und Beta-Charme daherkommen. Warum das Ganze?  Bis zum Ende des Jahres werden wir  (nahezu) im Wochentakt Sendungs-Dummies aus dem Labor- ans Tageslicht holen und Sie um Ihr Feedback bitten, zu Form, Inhalt, Themenauswahl und dem ganzen Rest. (…) Den Aktualitätsanspruch haben wir (…) ein wenig hinten an gestellt, da Neuentwicklung und Tagesaktualität sich ausgesprochen schlecht vertragen. (…) Wie finden Sie die Themenauswahl, das Studio, die Texte, die Moderation und überhaupt? Und sonst so? Live & in the making – durchaus spannend und man wird sehen, was sich aus den einzelnen Screen-Dummys entwickelt…

    www.elektrischer-reporter.de

  • Studie: vor allem 14- bis 29-jährige besitzen Smartphones

    smartphone

    Jeder fünfte Handynutzer besitzt ein Smartphone, ermittelte der aktuelle Bitkom-Webmonitor (n=849). Am weitesten verbreitet ist die Smartphone-Nutzung in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier hat mehr als jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon. Bei den 30- bis 44-jährigen immerhin noch jeder Vierte, bei den über 60-Jährigen schließlich nur noch sieben Prozent. Männer verfügen dabei häufiger über ein solches Multifunktionsgerät (24 Prozent) als Frauen (17 Prozent). „Handys entwickeln sich immer mehr zu Allzweckgeräten, Telefonie ist nur noch eine Funktion unter viele. Und für manche Nutzer nicht einmal mehr die wichtigste“, so Bitkom-Präsidiumsmitglied René Schuster.

    www.bitkom.de