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  • Wer transparent ist, bekommt personalisiertere Infos: Kevin Kelly-Vortrag

    In Deutschland wird das Thema Privatsphäre und Internet so kontrovers diskutiert wie in kaum einem anderen Land. Das hat seine Berechtigung, doch während hier viel über Datenschutz gesprochen wird, bleibt die Frage nach dem Datennutz oft auf der Strecke. Denn wer Informationen über sich mit anderen teilt, der gibt eben nicht nur etwas von sich preis, sondern erhält auch etwas dafür: personalisierte Infos, Angebote, Tipps und Ratschläge. Nicht nur personalisierte Werbung, sondern mittlerweile auch Gesundheitstipps. Je transparenter, desto persönlicher, sagt Kevin Kelly vom Magazin Wired in einem spannenden Vortrag im Rahmen der Konferenz Nextwork. Ab Minute 11 geht es um das Thema Transparenz im Speziellen, drumherum gibt es jede Menge Trends rund um das Internet.

    Ab Minute 11

  • Social Media-Trends 2011: 10 Thesen des BVDW

    social media

    Thesen aufstellen, Trends prognostizieren oder Tipps für bessere Performance abgeben – seit es Social Media gibt, ist das zu einem richtigen Hype geworden. Manche wollen damit nur PR für sich selbst machen, andere – beispielhaft seien hier die Heldenhelfer genannt – liefern gute Ratschläge für ihre Leser und Follower. Auch die soeben veröffentlichten Social Media Thesen 2011 des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) sind sehr brauchbar und plausibel. Ein kleiner Auszug:

    Neue Berufsbilder entstehen
    Die Nutzung von Social Media erfordert von den Mitarbeitern der Marken neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen ist nur noch in Teilen anwendbar. Mit Social Media wollen neue Tools und Infrastrukturen bedient werden, zudem muss ein neuer Kommunikationsstil geprägt werden. Community Manager sind die neuen „Arbeiter“ und gleichzeitig die neuen Erfolgsfaktoren der Kommunikation. Marken dürfen es nicht verpassen, diese Positionen gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und anderen Fachbereichen der Unternehmensorganisationen intern aufzubauen.

    Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert

    Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. „Hobby-Lösungen“ mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.

    Alle 10 Thesen finden Sie hier!

    Foto: webtreats

  • MePublic: globale Social Media-Studie von MTV und VW

    mepublic

    Eine der bislang umfangreichsten Social Media-Jugendstudien wurde jetzt von MTV Networks und Volkswagen vorgelegt: 26.000 Teilnehmer zwischen 14 und 29 Jahren aus 10 Ländern, über 200 akademische Forschungsarbeiten, Online-Tagebücher, Boards und kommerzielle Markt-Media-Studien dienten als Basis für MePublic. Einige Ergebnisse:

    - 79% sagen, dass soziale Netzwerke sich gut eignen, um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben
    - 54% sagen, dass soziale Netzwerke sich gut eignen, um neue Freunde kennenzulernen
    - 30% laden dort regelmäßig Freunde zu Partys und Events ein
    - 43% veröffentlichen in mindestens einem sozialen Netzwerk ihre Lieblingsmarken
    - 32% haben schon auf unterschiedliche Weise ihre Sympathie oder Unterstützung für bestimmte Unternehmen oder Marken öffentlich gemacht

    Zudem wurden sechs Typologien aus den Ergebnissen entwickelt:
    1. Mediacs (23%), digitale Vorreiter und zu 28% per Handy im Web unterwegs
    2. Tagtics (22%), gehen gezielt auf Info-Suche
    3. Skipits (17%), eher skeptisch gegenüber sozialen Medien
    4. Funatics (15%), suchen Entertainment statt selbst aktiv zu werden, 2/3 weiblich
    5. Crewsers (13%), tauschen sich fast nur mit Freunden aus
    6. Nobuddies (12%), ausgestiegen aus Zeitgründen, aus Angst vor Sucht, wegen Belästigung oder aus Datenschutzgründen

    Einige Marketing-Implikationen der MePublic-Studie:
    - die jungen Netzwerker wünschen sich einen ehrlichen Austausch auf Augenhöhe
    - Nutzer von sozialen Netzwerken wollen einen echten Dialog
    - Wenn User sich als Fans, Follower oder anders engagieren sollen, muss für sie klar sein, was es ihnen selbst bringt

    Download der Studie

  • Streams aus den Ibiza-Clubs: virtualnights kooperiert mit Awdio

    Natürlich wäre nichts so schön, als regelmäßig nach Ibiza jetten und in den angesagtesten Clubs feiern zu können. Das ist aber natürlich nicht ständig möglich – und deswegen freuen wir uns, unseren Usern ein neues Angebot präsentieren zu dürfen, mit dem wir den Flair der Partyinsel live und direkt auf den Desktop bringen: Unser neuer Partner Awdio liefert regelmäßig Live-Streams aus ibizenkischen Clubs wie dem Privilege, dem Pacha oder dem Eden – und ab sofort bindet virtualnights diesen Mehrwert direkt im Ibiza-Bereich und anderen Sektionen der Seite ein. Awdio streamt nicht nur aus Ibiza, sondern aus mittlerweile 100 Clubs auf der ganzen Welt – 1.000 Events monatlich können so “fernanwesend” miterlebt werden.
    Im Gegenzug stellt Awdio unsere Ibiza-Events, News und Fotos auf seiner Seite vor – damit erreichen wir nun auch ein englischsprachiges Publikum.

    www.awdio.com
    ibiza.virtualnights.com

  • Mash-up-Spaß im Widget: Basement Jaxx-Single “Raindrops” im MXP4-Format

    Die UK-Dancestars Basement Jaxx haben ihre neue Single “Raindrops” veröffentlicht. Was deswegen Newswert für unseren kleinen, feinen Blog hat, weil das ganze in einem Viel-Spaß-Format daherkommt: Mit dem Widget, das die französische Firma MXP4 entwickelt hat, kann man sich den Track nicht nur anhören, sondern zwischen dem Original und den Remixen hin- und herswitchen, während das Stück weiterläuft. So entsteht ein personalisierter Mash-up. Kauflinks, Live-Termine und Video sind auch mit dabei. Cleveres Tool.
    www.basementjaxx.net

  • Keine Angst, es sind nur Silent Raver!

    In britischen und amerikanischen Großstädten, allen voran natürlich New York und London, finden derzeit immer mal wieder witzige Ableger der Flashmob-Bewegung statt: Hunderte, manchmal Tausende von Leuten, die sich zu ihrer Kopfhörermusik bewegen. Tanzen ohne Massenbeschallung – Silent Raves. Die funktionieren so:
    - Verabredung über bekannte Wege (Social Networks, Mailinglisten etc.)
    - jeder bringt seine eigene Musik mit (MP3-Player, Kopfhörer)
    - Treffen zum vereinbarten Zeitpunkt an vereinbarter Stelle
    - zehn Sekunden vor Beginn des Raves startet der Countdown
    - und (erst) dann darf zur eigenen Musik abgeravt werden

    Allerdings bekommen mittlerweile auch die offiziellen Stellen immer früher Wind von den Silent Raves. Ein Rave in Norwich am 21. Februar wurde von der Polizei kurzerhand aufgelöst….

  • Soziale Netzwerke und “Happiness Clusters”: Wer lacht, hat mehr Freu(n)de!


    Durchaus interessant: Die beiden Forscher Nicholas Christakis und James Folwer haben untersucht, wie sich “Happiness Cluster” in sozialen Netzwerken bilden. Dafür wurden die hochgeladenen Fotos auf 1.700 Facebook-Profilen untersucht. Es stellte sich heraus: Wer auf seinen Bildern lacht, hat größere Freundeskreise und steht häufiger im Zentrum dieser Kreise als Personen, die weniger häufig lachend zu sehen sind. In einem studentischen Freundes-Cluster von 353 Personen wurden Fotos analysiert, auf denen mehrere Personen zu sehen sind (Fotos mit lachenden Personen gelb, finster dreinblickende Gruppen blau, grün: gemischt). Ergebnis:

    Notice how strongly the blue nodes and the yellow nodes cluster together, indicating large-scale structure of smiling in the online network. Moreover, people who do not smile seem to be located more peripherally in the network. In fact, statistical analysis of the network shows that people who smile tend to have more friends (smiling gets you an average of one extra friend, which is pretty good considering that people only have about six close friends). Not only that, but the statistical analyses confirm that those who smile are measurably more central to the network compared to those who do not smile. That is, if you smile, you are less likely to be on the periphery of the online world. It thus seems to be the case, online as well as offline, that when you smile, the world smiles with you.

    Der empirische Beweis: Lachen bringt mehr Freu(n)de in sozialen Netzwerken!

    Zur Studie

  • virtualnights kooperiert mit Tobit.Software

    Mit einem neuen Tool ermöglichen wir unseren Unsern das Aufzeichnen von Musik, DJ-Sets, Nachrichten, Hörspielen, Comedy und allem, was die Community sonst noch interessiert: Unser gebrandeter clipinc.fx-Player von Tobit.Software zeichnet das Programm aus dem Internetradio auf, indiziert die Programminhalte vollständig und fasst sie unter verschiedenen Rubriken zusammen. Zudem ist die Volltextsuche in Titel, Songtexten und sogar im gesprochenen Text möglich. Alle Beiträge gibt es auch zum Mitnehmen: Auf Knopfdruck wird die gewünschte Auswahl auf einen mobilen Player oder ein beliebiges Endgerät kopiert. Neben den ganzen Features werden den Usern auch die aktuellsten Eventtipps in ihrer Umgebung angezeigt.
    Kirsten Altevogt, Manager Product Marketing Tobit.Software: „clipinc.fx ist das Radio für die Generation iPod, die sich ihr Programm zunehmend selbst zusammenstellt. Sie steuert Information und Unterhaltung aktiv und zielgerichtet im Netz an, um sie unabhängig von den Programmschemata zu hören. Das Radio blieb bei diesem Nutzungsverhalten bisher außen vor.“

    Jetzt können unsere User ihr eigenes Radio 2.0 gestalten.
    Und auch Sie! Hier gibt es den kostenlosen virtualnights-Player:

    www.tobit.com

  • Flokoon: bildbasierte Musik-Kontexte erstellen

    Wie finde ich mehr von dem, was ich mag? Mit diesem Prinzip ist Last.fm groß und erfolgreich geworden. Eine neue Webseite für Musik und Videos visualisiert Kontexte, die auf dem Online-Selbstbau-Radio erstellt wurden. Damit wird das Ganze noch nutzerfreundlicher. Startet man z. B. mit Eddie Thoneick, der CD 1 unserer ersten Compilation gemixt hat, wird als ähnlicher Künstler unter anderem John Dahlbäck ausgegeben. Von diesem gelangt der Nutzer zum Beispiel wiederum zu Tocadisco, zu Moonbootica und zu Lützenkirchen. Das gleiche Prinzip kann für Videos und Fotos angewendet werden, hier werden YouTube und Fotolia zugrunde gelegt.

    www.flokoon.com