Archiv

  • Motorola-Studie: soziale Netzwerke ändern Mediennutzung

    Das Media Engagement Barometer von Motorola hat analysiert, wie Verbraucher in Europa die Vielzahl an Video-Inhalten heute konsumieren. Ergebnisse für Deutschland: 30 Prozent schauen Videos über das Internet, 10 Prozent nutzen On-Demand-TV-Angebote und 11 Prozent laden sich mindestens einmal pro Woche Videos aus dem Internet herunter. Und: Fast die Hälfte der Befragten in Deutschland (41 Prozent) möchte gerne mehr darüber wissen, wie sie über unterschiedliche Endgeräte auf digitale Inhalte zugreifen können. Stefan Löhmann, Senior Sales Manager Home & Network Mobility bei Motorola: „Soziale Netzwerke, das Internet oder Smartphones haben den Umgang mit medialen Inhalten über alle Altersstufen hinweg verändert. Anwender möchten jederzeit ihre persönlichen, für sie relevanten Inhalte mit dem Endgerät ihrer Wahl einsehen oder austauschen können.” Konsequenterweise werden die Studienergebnisse in Form eines Videos präsentiert.

  • Google Wave Pulp Fiction

    Unser virtualnights-Redaktionsteam ist schon sehr gespannt auf den offiziellen Start von Google Wave – und einige testen die Beta-Version sogar schon fleißig mit. Für die Bürokommunikation und die Korrespondenz mit Externen ist das neue Tool sicherlich eine spannende und hilfreiche Sache. Was Wave alles kann, wird in diesem Video mit einem bestens bekannten Dialog wunderbar virtuos veranschaulicht. This IS a tasty burger!

  • Musik wird mobil, on demand, flüchtig kreativ: Richie Hawtin auf dem International Music Summit, Ibiza

    Aus gegebenem Anlass hier der spannendste Teil des einstündigen Keynote-Interviews auf dem International Music Summit mit Richie Hawtin. Jeder, der mit Musik, digitalem Vertrieb, neuer Technologie und Communitybildung zu tun hat, kriegt hier einen kompakten Leitfaden an die Hand, for free. Während die Branche noch über digitale Downloads, 360-Grad-Deals und Emotionalisierung von Brands diskutiert, geht der DJ, Künstler, Produzent und Labelmacher schon mal vor und zeichnet ein sehr deutliches Bild, wie er sich die nahe Zukunft der Musikwelt vorstellt: mobil, on demand, mit flüchtiger Kreativität: “I do not know why people wanna control and sell pieces of digital records like there´s something to put on your hard drive. It´s coming, it´s consumed and then it´s gone. And it´s what you do with it when you consume it when you have the moment of creativity what is important. In that becomes the next step of that piece of media… when you make a song, release a track, that´s the parent, and as soon as someone does something to that it becomes the child or the sibling, and then it continues on its own life. You cannot control that any more. Someone´s gotta get payed here and there but stop trying to control everything. We´re holding back creativity – it is not gonna get any easier and not gonna gonna get any slower.” Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Das gesamte Interview und weitere Panel-Videos vom IMS Ibiza hier.

  • Gruppenbildung und Collaboration: Jede URL ist eine potentielle Community, sagt Clay Shirky


    Clay Shirky at PICNIC08: Here Comes Everybody from PICNICCrossmediaweek on Vimeo.

    Clay Shirky ist momentan zweifellos einer der leuchtendsten Sterne am Himmel der Medienvordenker. Besonders erfrischend ist die Art, mit der er theoretische Überlegungen an aktuellen Praxisbeispielen verdeutlicht. Das Internet, so Shirky, ist das erste wahre Medium, weil es alle vorherigen Medien beinhaltet. Eine seiner interessanten Thesen: Jede URL ist eine potentielle Community. Gruppen – wie man es auch von Flashmobs kennt – kommen nicht mehr nur unter einem offiziellen Threat oder Gruppennamen (”hier möchten wir über XY diskutieren”) zusammen, sondern entwickeln sich themenbezogen, spontan, dynamisch. Er verdeutlicht das an einem sehr schönen Beispiel eines Flickr-Bilds, das in der HDR-Methode aufgenommen wurde. Anfänglich waren die Kommentare ganz typische Komplimente an den Fotografen, dann tauchten Fragen auf, wie HDR funktioniert, und am Ende bildete sich aus der Kommentarreihe ein Tutorial zur HDR-Fotografie. Dieses und andere Beispiele Shirkys, wie Dynamik im Web funktioniert, ist in einem Konferenzvideo der picnic 2008 zu sehen. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei sein aktuelles Buch empfohlen: Here comes Everybody.

  • Wie man einen Club aufmacht: 330 Ritch, San Francisco

    330
    Alles Gute zum neuen Jahr! Wer noch keine Vorsätze getroffen hat – wie wäre es denn mit der Eröffnung eines Clubs? Dieses Video zeigt eine kurze Dokumentation zum Neustart des legendären Clubs 330 Ritch in San Francisco, da gibt es da schon einige Inspirationen, Business-Tipps und rechtliche Infos. Und wer weiß, vielleicht schiebt das Privatfernsehen nach “Mein Restaurant” im vergangenen Jahr bald “Meine Diskothek” nach?

  • Flokoon: bildbasierte Musik-Kontexte erstellen

    Wie finde ich mehr von dem, was ich mag? Mit diesem Prinzip ist Last.fm groß und erfolgreich geworden. Eine neue Webseite für Musik und Videos visualisiert Kontexte, die auf dem Online-Selbstbau-Radio erstellt wurden. Damit wird das Ganze noch nutzerfreundlicher. Startet man z. B. mit Eddie Thoneick, der CD 1 unserer ersten Compilation gemixt hat, wird als ähnlicher Künstler unter anderem John Dahlbäck ausgegeben. Von diesem gelangt der Nutzer zum Beispiel wiederum zu Tocadisco, zu Moonbootica und zu Lützenkirchen. Das gleiche Prinzip kann für Videos und Fotos angewendet werden, hier werden YouTube und Fotolia zugrunde gelegt.

    www.flokoon.com