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Die Electro-Musikschule: Yoyosonic, erstes Institut für DJing und digitale Musikproduktion
DJ-Culture goes Musikschule: Seit Ende Januar kann man in Hamburg professionell lernen, wie DJing, Komposition, digitale Musikproduktion und Mastering funktionieren: Das yoyosonic music institute (YMI) ist das bundesweit erste Institut, das Kurse in diesen Bereichen anbietet. Das Kurs- und Workshopangebot für Einsteiger und Fortgeschrittene reicht von der Produktion/Komposition des ersten eigenen Musikstückes über Scratching und Turntableism bis zum Mixing und dem releasefähigen Mastering eigener Songs.
Dazu stehen acht Musikarbeitsplätze und zwei DJ-Decks zur Verfügung, an denen die Kursteilnehmer kreativ werden können. Das Kursniveau wie auch die dafür genutzten Softwaretools lassen sich individuell nach den persönlichen Vorkenntnissen und Interessen auswählen. „Die Kurse sind mit höchstens 8 Teilnehmern bewußt klein gehalten, damit die musikalische Identität und der Stil des Einzelnen viel Freiraum bekommen und sich die Teilnehmer gleichzeitig gegenseitig befruchten können“, erklärt Philipp Krebs, Gründer des YMI und studierter Musiklehrer. Auch für allgemeinbildende Schulen und/oder Jugendeinrichtungen bietet das Institut Kurse an. Mehr Infos zu den Kursen, Terminen und zum YMI unter
www.yoyosonic.com
Wer ist der Beste am DJ-Controller? Vestax lädt zum Digital-DJ-Battle 2009
Seit Anbeginn der DJ-Kultur gibt es Battles und Contests, bei denen die besten Turntablisten ermittelt werden. Die Plattenspieler werden in den Clubs aber immer häufiger durch DJ-Controller ergänzt oder gar ersetzt; die Einbindung des Laptops in das DJ-Setup ist mittlerweile ein Standard geworden. Durch die Nutzung von Software und Controller ergeben sich eine Menge neuer Möglichkeiten, die Musik zu beeinflussen, zu mixen und dem Publikum zu präsentieren. Wir haben im Blog bereits vorgestellt, wie etwa Richie Hawtin mit dem Laptop im Club arbeitet.
Darum gibt es jetzt auch einen Talentwettbewerb für Nutzer der neuen Technologie: Der Technik-Hersteller Vestax gibt jetzt mit seinem Controller Battle 2009 allen DJs, die mit entsprechenden MIDI-Controller-Geräten arbeiten, die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Aktuell läuft die Vorrunde (bis 15. März), an der alle Controller-DJs per Video teilnehmen können. Nach dem Vorentscheid werden die besten vier Controller DJs aus Deutschland und Österreich am 3. April im Frankfurter Tanzhaus West gegeneinander antreten. Eine dreiköpfige Jury wird dann den Sieger küren.
Details zum Controller Battle und Anmeldung hier:
Video-Tutorial: How to DJ mit Sarah Main am CDJ-400
Online-Tutorials werden immer beliebter und das Format Video spielt dabei eine entscheidende Rolle. Jetzt gibt es auch eines für alle, die ihr DJ-Glück an CD-Playern versuchen wollen, genauer an einem der Standardmodelle der Unterhaltungsbranche, dem CDJ-400 von Pioneer. Die Ibiza-Szeneikone Sarah Main erklärt in fünf Videos (zwei davon sind bereits online) alles vom Setzen des cue points über das Justieren der Tracks bis zu mixtechnischen Finessen. Für jeden blutigen Anfänger nachvollziehbar und überaus sympathisch präsentiert!
Hier geht es zur Tutorial-Reihe auf DJSounds.com.
Wir haben Sarah Main im letzten Jahr interviewt – der Beitrag ist hier.
Konzert oder Club? Die besten Live-Visuals 2008

Krise hin oder her: 2008 ist das Jahr der Livemusik. Satte 4 Milliarden Euro wurden laut Billboard Magazine in diesem Jahr mit Konzerten eingefahren, ein Plus von 13 Prozent! Weil immer mehr Bands immer häufiger und immer länger auf Tournee gehen, müssen sie ihrem – verwöhnter werdenden – Publikum neben der akustischen auch immer mehr optische Performance bieten. Und da bedienen sich viele Acts der visuellen Ästhetik, die aus Clubs bekannt sind: LED-Gewitter, Videowalls, VJ-Clips und vieles mehr. Accent Feed hat die zehn innovativsten Concert Visuals des Jahres zusammengestellt – clubbige Licht- und Bühnenshows von Daft Punk und Massive Attack (die der Autor beide live sehen durfte und ebenso von den Visuals begeistert war), von Kraftwerk und Etienne de Crecy, aber auch von den Nine Inch Nails oder Tool. Sehr schön anzusehen! Unser Favorit allerdings fehlt: Die atemberaubende Visual-Performance der Killers auf den EMA 2008. Oben als Video eingebunden.
virtualnights kooperiert mit Tobit.Software
Mit einem neuen Tool ermöglichen wir unseren Unsern das Aufzeichnen von Musik, DJ-Sets, Nachrichten, Hörspielen, Comedy und allem, was die Community sonst noch interessiert: Unser gebrandeter clipinc.fx-Player von Tobit.Software zeichnet das Programm aus dem Internetradio auf, indiziert die Programminhalte vollständig und fasst sie unter verschiedenen Rubriken zusammen. Zudem ist die Volltextsuche in Titel, Songtexten und sogar im gesprochenen Text möglich. Alle Beiträge gibt es auch zum Mitnehmen: Auf Knopfdruck wird die gewünschte Auswahl auf einen mobilen Player oder ein beliebiges Endgerät kopiert. Neben den ganzen Features werden den Usern auch die aktuellsten Eventtipps in ihrer Umgebung angezeigt.
Kirsten Altevogt, Manager Product Marketing Tobit.Software: „clipinc.fx ist das Radio für die Generation iPod, die sich ihr Programm zunehmend selbst zusammenstellt. Sie steuert Information und Unterhaltung aktiv und zielgerichtet im Netz an, um sie unabhängig von den Programmschemata zu hören. Das Radio blieb bei diesem Nutzungsverhalten bisher außen vor.“Jetzt können unsere User ihr eigenes Radio 2.0 gestalten.
Und auch Sie! Hier gibt es den kostenlosen virtualnights-Player:
Flokoon: bildbasierte Musik-Kontexte erstellen
Wie finde ich mehr von dem, was ich mag? Mit diesem Prinzip ist Last.fm groß und erfolgreich geworden. Eine neue Webseite für Musik und Videos visualisiert Kontexte, die auf dem Online-Selbstbau-Radio erstellt wurden. Damit wird das Ganze noch nutzerfreundlicher. Startet man z. B. mit Eddie Thoneick, der CD 1 unserer ersten Compilation gemixt hat, wird als ähnlicher Künstler unter anderem John Dahlbäck ausgegeben. Von diesem gelangt der Nutzer zum Beispiel wiederum zu Tocadisco, zu Moonbootica und zu Lützenkirchen. Das gleiche Prinzip kann für Videos und Fotos angewendet werden, hier werden YouTube und Fotolia zugrunde gelegt.
For Life: Stanton launcht kostenloses PDF-Magazin für DJs
Stanton, der Hersteller für DJ-Equipment, hat ein kostenloses PDF-Magazin für DJs gelauncht. For Life bringt Portraits bekannter Vertreter der Zunft (den Anfang macht Richard Devine), Städteberichte (Clubs, Plattenläden und die örtliche DJ-Szene), natürlich jede Menge Techniknews zu den eigenen Produkten und eine Rubrik namens The Backspin, die auf die Anfänge des DJing zurückblickt.
Tony Player und Twones im Club: “Kannst Du mal XY spielen” 2.0
Kennt jeder DJ: Clubgäste, die unbedingt die Nummer XY hören möchten und diesen Wunsch mehrmals pro Abend an den DJ herantragen. Tun das viele Gäste, wird es schwierig für den Plattendreher. Will er doch das spielen, was die Leute mögen, und trotzdem ein kohärentes Set aufbauen. Tony Player ist eine erste Idee, dieses Dilemma zu überwinden. Das Tool überträgt via Bluetooth Playlists der Gäste zum DJ, die sie auf dem neuen Onlineportal Twones (haben wir bereits hier vorgestellt) erstellt haben. Die Twones-Playlists sind Metadaten und generieren sich aus diversen Portalen (iTunes, YouTube, Last.fm, MySpace etc.). Hat der Clubbesucher diese Daten auf seinem Handy und sein Bluetooth an, gelangen sie in die Playlist des DJs. Dieser sieht, was der “vernetzte” Gast zuletzt gehört hat. Und wenn er aus dessen Liste einen Track auswählt, dann wird das nicht nur akustisch, sondern im Idealfall auch visuell dargestellt. Zum Beispiel auf einer Leinwand, auf der der entsprechende Clubbesucher mit Usernamen und Profilbild gezeigt wird.
Tony Player wurde auf dem Amsterdam Dance Event der Öffentlichkeit vorgestellt und könnte (wenn eine kritische Masse erreicht wird) ein ganz großer Spaß für die Clubszene werden. Und hat sogar Flirtpotential: “Was? Den Track hast Du in Deiner Liste? Du bist ja cool.” Und schon kommt ihre Handynummer auf sein Display. Bluetooth ist ja an…
Das war der Amsterdam Dance Event 2008
Die letzte große Musikmesse des Jahres liegt hinter uns, der Amsterdam Dance Event. Wir waren an allen Tagen vor Ort auf dieser Veranstaltung, die sich endgültig zum wichtigsten europäischen, wenn nicht globalen Get-together der elektronischen Musikbranche gemausert hat. Das zeigen alleine die Zahlen: 90.000 Festivalgäste, 2.000 Messebesucher, 700 DJs und Acts, 400 Teilnehmer auf den DJ & Producer Talent-Seminaren, 150 Vertreter unserer Medienzunft, 44 Veranstaltungsorte und ein internationales Publikum, das aus 42 Ländern anreiste. Wow. Wir konnten viele spannende neue Kontakte knüpfen und alte (bzw. bislang nur digital gepflegte) face-to-face auffrischen und spannende Panels besuchen – unter anderem 20 Jahre House Music mit den oben zu sehenden versammelten Legenden.
Natürlich waren wir auch auf einer Vielzahl guter Partys zu Gast, die Bilder dazu hier.
Was erwartet uns 2009 in der Dancewelt? So viel sei schon mal verraten: Eine ganze Schar ausländischer Labels wird im kommenden Jahr Clubtouren in Deutschland ausrichten. MN2S, Armada, Toolroom und Flamingo, um nur einige zu nennen. Ganz im Sinne der fortschreitenden Internationalisierung des Clubsounds, für den der ade sinnbildlich steht: Wir freuen uns schon drauf!
Unseren großen Nachbericht zum Amsterdam Dance Event gibt es hier.Foto: Mike Breeuwer
Interaktive LED und LCD-Effekte
Clubs wie das Berliner Watergate haben schon sehr früh erkannt, wie effektvoll LED-Technologie für die Lichtshow eingesetzt werden kann. Jetzt geht das Ganze noch einen Schritt weiter: Interaktive LED und LCD-Flächen, die auf Bewegungen reagieren.
Sensacell
Doplr
LitstudiosDie amerikanische Firma Sensacell stellte auf der World Expo in Saragossa ihr System vor, das auf Berührungen reagiert, zum Beispiel durch Schritte ausgelöst. Das Video dazu erinnert stark an den legendären Lichtbürgersteig in Michael Jacksons Video Billie Jean.
In Norwegen wird das interaktive Prinzip von der Firma Dobplr an der Wand eines Fußgängertunnels durchgespielt: Aufleuchtende LED-Figuren können von den Passanten manipuliert werden. Das letzte Beispiel ist ein interaktiver Spiegel von Lit Studios, der auf LCD-Technik basiert. Faszinierende Spielereien für die Disco!








