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  • Save The Park: Initative zur Rettung des Love Family Park Hanau

    save the parkSave The Park ist eine Initiative zur Rettung eines der größten Tagesfestivals in Deutschland, dem Love Family Park. Denn ob 2012 die 17. Ausgabe des Events auf den Mainwiesen in Hanau stattfinden wird, ist ungewiß. Anwohnerbeschwerden wegen Lärmbelästigung, Sicherheitsfragen und Naturschutz sind Punkte, mit denen sich die Veranstalter beschäftigen müssen. Es gibt Bürgerinitiativen gegen das Event, Petitionen wurden in den Landtag eingereicht.
    Auf der anderen Seite steht ein Event, das seit vielen Jahren zu den beliebtesten seiner Art zählt, überregionale Strahlkraft hat, viele Menschen einen Tag glücklich zusammen feiern lässt und ganz nebenbei auch einen ökonomischen Faktor darstellt. Damit die Pro-Argumente in der Debatte stärkeres Gewicht bekommen, hat sich jetzt die Initiative Save The Park gegründet:

    Wir möchten allen zeigen,
    + dass es unglaublich viel mehr Liebhaber des Love Family Parks gibt als Feinde
    + dass dieser Tag etwas ganz und gar besonders Schönes ist
    + dass der Love Family Park in Hanau ein wichtiges und unverzichtbares Stück junger, internationaler Kultur ist
    + dass jeder Widerstand gegen den PARK ein Affront gegen die junge Generation und ein Akt von Intoleranz und Ignoranz ist. Daran kann auch jede Parteinahme für Kaninchen und Natur nichts ändern.
    + dass für unglaublich viele Menschen der PARK in Hanau etwas ganz Besonderes ist, das wir noch ganz lange erleben, genießen und feiern wollen.

    Bleibt zu hoffen, dass im Rahmen einer sachlichen Debatte eine Schlichtung zwischen den Interessenvertretungen erfolgen kann – und der Love Family Park auch 2012 und darüber hinaus bestehen wird.

    Mehr Infos auf der Facebook-Seite.

  • Realstadt im Tresor Berlin: Technotempel wird zur Kunst-Location

    Realstadt

    Immer wieder mal beschreiten elektronische Clubs neue Wege, um ihren Locations auch andere Zielgruppen zuzuführen als den “gemeinen Raver”. Im Berliner Berghain gibt es Klassik unter dem Namen Yellow Lounge, das Ex-WMF veranstaltete Lesungen, und jetzt wird der Techno-Tempel Tresor zur Kunstlocation. Denn bislang wird nur der Keller bespielt, im Rest des 8.000 Quadratmeter-Gebäudes sollen nun temporäre Kunst-Austellungen stattfinden. Im Oktober bereits startet die erste: Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit wurde organisiert vom Bundesministerium für Stadtentwicklung, dafür wurden rund 250 Architektur- und Planungsmodelle aus ganz Deutschland zusammengetragen. Erstmals für eine Ausstellung hergerichtet, bietet dieser Bau in seiner massiven Brüchigkeit einen überwältigenden Resonanzraum für die Stadtimpulse, die dort auf zwei Geschossen ausgebreitet werden und so etwas wie das Potenzial der Normalität aufzeigen, heißt es auf der Realstadt-Homepage dazu. Eine Ikone des Techno-Undergrounds der frühen 1990er, jetzt Teil der offiziellen Ausstellungs-Landschaft – sicher auch ein weiterer Beweis, wie erwachsen die Kultur rund um die geradlinige Bassdrum geworden ist.

    Ausstellungsdauer/Öffnungszeiten
    02.10.— 28.11.2010
    Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

    www.tresorberlin.de

  • Green Music Fahrrad Disco: öko-korrektes Clubbing in Berlin

    strampel rave

    Schon der Name ist geil: Green Music Fahrrad Disco. Dahinter verbirgt sich eine nicht minder coole Idee, und wo sonst als in Berlin hätte man auf diese kommen können? Gut, in Rotterdam vielleicht, wo sich das WATT schon seit langer Zeit mit dem Thema Öko-Clubbing auseinandersetzt. Jetzt aber Berlin. Worum geht es? Es geht um Musik und Energie ohne Stromanschluss, so die Veranstalter der Green Music Initiative. Nur wenn sich genügend Menschen bereit erklären, mit ihren Fahrrädern Strom zu produzieren, kann der DJ spielen. Und die Energie zurückgeben. Das funktioniert nur, solange alle bereit sind, etwas zu geben, für das, was sie bekommen. Eigentlich eine ganz einfache Sache. Ok, aber ob wirklich genug Leute Lust haben, dafür die Pedalen zu treten statt auf dem Dancefloor zu zappeln? Premiere ist am morgigen Donnerstag, den 19. August. An der Bar 25 startet die gemeinsame Radtour zu einem geheimen Ort, dort legen dann Bar 25 DJs auf. Aber eben nur, wenn mindestens vier Leute gleichzeitig strampeln. Na, wir sind gespannt, ob die viel zitierte “Energy” beim Raven wirklich was taugt…

    Mehr Infos hier.

  • Vom Big Bang zu Bambi: Dominik Eulberg lädt ins Planetarium

    Dass Dominik Eulberg durch sein Interesse für die Welt der Vögel – auf seinem Album Flora und Fauna stellte der Hobby-Ornithologe diverse Exemplare vor – einen Sonderstatus unter den DJs einnimmt, ist bekannt. Jetzt performt der Tausendsassa aus dem Westerwald auf der diesjährigen Time Warp in einer ganz besonderen Location: Im Planetarium Mannheim wird er sein Auditorium in Vom Big Bang zu Bambi auf eine audiovisuelle Rundreise durch die Natur mitnehmen. Dabei geht es um Themen wie Harmonielehre, Distanzen im Universum und natürlich Vogelgesang. Schon 2009 wurde das Planetarium zur Time Warp-Location, damals mit einem Kopfhörerkonzert von DJ Koze. Das Video dazu oben.

    Location: Planetarium

    Willhelm-Varnholt-Allee 1 (Europaplatz)
    68165 Mannheim
    Uhrzeit: 20:00 Uhr
    Eintritt: 10,- € VVK zzgl. Gebühr, 12,- € Abendkasse

    Mehr Infos zur Time Warp hier!

  • After Hours: neue Web-Doku über die Berliner Club- und Partyszene

    afterhours

    Ja, die Technoszene ist schon spannend. So spannend, das sich nicht nur diverse Bücher wie Lost and Sound oder aktuell Liebestänze und Strobo mit der Szene beschäftigen, sondern auch diverse Filme, wie wir hier berichteten. Jezt wird die mediale Spiegelung von Friede, Freude, Eierkuchen und schrägen Gestalten aus den Tiefen der Nacht um ein weiteres Format ergänzt. Eine Web-Doku mit dem Namen After Hours besucht ab dem 16. November Stationen und Protagonisten der Berliner Partyszene. Sie ist im Sommer 2009 entstanden und sucht nicht nur die Spielstätten des aktuellen Technoturniers auf, sondern will anhand von Gesprächen mit Szene-Köpfen auch viele Einblicke in die Vergangenheit geben. AKA AKA wird beim Auflegen auf der Spree zugeschaut. Oliver Koletzki, 2005 von der Groove zum “Best Newcomer” gewählt, und DJ, Labelinhaber und Bar25-Besitzer Danny Faber plaudern über ihre Anfangszeit in der Techno-Kapitale. Zu sehen ist das Ganze auf 3min – immer montags und freitags wird eine neue Folge hochgespielt – und ist auch auf dem Handy zu sehen. Praktisch, falls jemand sich zu diesen Zeiten immer noch oder schon wieder auf einer Party befinden sollte…

  • Dancecult: Akademisches Projekt zur Techno, Rave und Co.

    dancecult Das passt zur allgemein wachsenden wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Dance Music: In Zusammenarbeit mit dem renommierten CCSR (Centre for Cultural Studies Research) der Universität East London haben Graham St. John und Eliot Bates das Projekt Dancecult aus der Taufe gehoben. Es besteht aus einer weltweiten Mailingliste zu Dance-relevanten Themen, einer Publikationsliste mit aktuell 285 Büchern und Artikeln rund um das Thema (teilweise online lesbar) sowie einer eigenen Zeitschrift, die sich zum Beispiel mit der Rave-Kultur in China (wir berichteten hier) befasst und einschlägige Veröffentlichungen wie den Film We Call it Techno rezensiert. Insgesamt eine überaus erfreuliche Sache und einen Bookmark wert!

    www.dancecult.net

  • Keine Angst, es sind nur Silent Raver!

    In britischen und amerikanischen Großstädten, allen voran natürlich New York und London, finden derzeit immer mal wieder witzige Ableger der Flashmob-Bewegung statt: Hunderte, manchmal Tausende von Leuten, die sich zu ihrer Kopfhörermusik bewegen. Tanzen ohne Massenbeschallung – Silent Raves. Die funktionieren so:
    - Verabredung über bekannte Wege (Social Networks, Mailinglisten etc.)
    - jeder bringt seine eigene Musik mit (MP3-Player, Kopfhörer)
    - Treffen zum vereinbarten Zeitpunkt an vereinbarter Stelle
    - zehn Sekunden vor Beginn des Raves startet der Countdown
    - und (erst) dann darf zur eigenen Musik abgeravt werden

    Allerdings bekommen mittlerweile auch die offiziellen Stellen immer früher Wind von den Silent Raves. Ein Rave in Norwich am 21. Februar wurde von der Polizei kurzerhand aufgelöst….

  • International Music Summit Ibiza 2009: Keynote mit Richie Hawtin

    Der zweite International Music Summit, der in diesem Jahr auf Ibiza stattfindet, verspricht eine große Veranstaltung für das elektronische Musikbusiness zu werden. In dieser Woche wurden die ersten Panel-Teilnehmer bekannt gegeben. Keynote-Gast wird Minimal-Wizard Richie Hawtin sein. IMS-Kurator Ben Turner wird ein einstündiges Gespräch mit dem Künstler, DJ, Produzenten und Labelmacher halten. Richie Hawtin freut sich auf den Summit: “I heard great reports about the first IMS, and as this is a critical time for the industry and the world at large, this intimate gathering feels more important now than ever before. I am excited to share my experiences and vision for the future with the leaders of the genre.”

    Außerdem dabei:
    Rob da Bank, Artist, Bestival / Sunday Best, BBC Radio 1, UK
    Matt Edwards, Artist, Radioslave / Rekids, Germany
    Enric Palau, Sonar, Spain
    Mark Grotefeld, Pioneer Europe, UK
    Sander Kleinenberg, Artist, Holland
    James Barton, Cream, UK
    Mark Jones, Wall of Sound, UK
    Marc Marot, SEG International (Manager – Paul Oakenfold), UK
    David Enthoven, IE Music (Manager – Robbie Williams, Sia), UK
    Cathy Guetta, F**k Me I’m Famous, Paris

    und noch viele mehr. Der Termin: 25. bis 27. Mai 2009, Gran Hotel Ibiza.

    Unser Bericht aus dem letzten Jahr
    www.internationalmusicsummit.com