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  • Stadtnachacht: Blog zum Nachtleben

    Stadtnachacht

    Die Bloglandschaft wird immer vielfältiger. Vor kurzem sind wir auf Stadtnachacht gestoßen – hier dreht sich alles um, der Name sagt es, das urbane Leben ab Einbruch der Dunkelheit. Es werden interessante Locations vorgestellt, Berichte und Dokumentationen über das Leben und Arbeiten “in der Nacht” präsentiert und es kommen viele Experten aus Stadtkultur und Co. zu Worte, die sich zur nächtlichen Gestaltung des urbanen Raums äußern. Der Hintergrund: Die Autoren Anja Nettig und Jakob F. Schmid kommen aus der Stadtplanung; Ziel ist es, “zu einem Wissenstransfer zwischen Stadtforscher/innen, Planer/innen, Kommunen und den Akteuren des urbanen Nachtlebens beizutragen”. Kurz: Hier wird das Nightlife als Kulturgut verstanden und beschrieben. Sehr lesenswert!

    www.stadtnachacht.de

  • Social Media und die Event-Branche: amiando-Report 2011

    amiando

    Klares Ergebnis des Reports Social Media & Events Report 2011: Wie nutzt die Eventbranche soziale Netzwerke? Social Media ist ein wichtiges Marketing-Instrument für Events: Das bejahen 78% der befragten knapp 1.000 Vertreter aus der Eventbranche.
    Die meisten in der Branche aktiven Event-Manager wollen ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken zusätzlich verstärken. Vorwiegend um die Bekanntheit zu steigern (77%) und ein neues Informationsmedium zu schaffen (60%), liegt dahinter noch keine strategische Auswertung: 63% betreiben kein Monitoring. Wenn Monitoring-Tools zum Einsatz kommen, dann in hohem Maße (78%) kostenfreie, derer es ja mittlerweile viele gibt. Warum Auswertungen Sinn machen, wird in den abschließenden Tipps für die Branche in der Studie gut verdeutlicht:

    Social Media Monitoring ist

    - ein Frühwarnsystem: Social Media Monitoring erlaubt es Ihnen frühzeitig Probleme Ihrer Kunden zu erkennen und diese zu lösen bevor größerer Schaden entsteht.

    - eine Möglichkeit der Wettbewerbsbeobachtung: Social Media Monitoring ermöglicht es Ihnen das Handeln der Konkurrenz kontinuierlich zu verfolgen und Wettbewerbsvorteile zu erkennen. Zeitliche Vorteile können somit genutzt werden, um dem Mitbewerber voraus zu sein.

    - ein Feedbacksystem: Die Kunden bzw. Teilnehmer tauschen sich in sozialen Netzwerken aus und geben Feedback, beispielsweise bzgl. eines Events, des Programms oder des Referenten. Dieses kostenlose und wertvolle Feedback von Ihren Kunden sollten Sie zur Optimierung Ihrer zukünftigen Events nutzen.

    - eine generelle Mitsprachemöglichkeit: Social Media Marketing ist bekanntlich kein Monolog sondern ein Dialog. Social Media Monitoring ermöglicht es Ihnen Diskussionen zu suchen, zu finden und mitzureden.

    Unser Fazit: Eine sehr gute Studie, die sich mit den Ergebnissen unserer Consumer-Befragung going out 2011 deckt: Social Media ist jetzt ein fester Bestandteil unserer Branche.

  • MePublic: globale Social Media-Studie von MTV und VW

    mepublic

    Eine der bislang umfangreichsten Social Media-Jugendstudien wurde jetzt von MTV Networks und Volkswagen vorgelegt: 26.000 Teilnehmer zwischen 14 und 29 Jahren aus 10 Ländern, über 200 akademische Forschungsarbeiten, Online-Tagebücher, Boards und kommerzielle Markt-Media-Studien dienten als Basis für MePublic. Einige Ergebnisse:

    - 79% sagen, dass soziale Netzwerke sich gut eignen, um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben
    - 54% sagen, dass soziale Netzwerke sich gut eignen, um neue Freunde kennenzulernen
    - 30% laden dort regelmäßig Freunde zu Partys und Events ein
    - 43% veröffentlichen in mindestens einem sozialen Netzwerk ihre Lieblingsmarken
    - 32% haben schon auf unterschiedliche Weise ihre Sympathie oder Unterstützung für bestimmte Unternehmen oder Marken öffentlich gemacht

    Zudem wurden sechs Typologien aus den Ergebnissen entwickelt:
    1. Mediacs (23%), digitale Vorreiter und zu 28% per Handy im Web unterwegs
    2. Tagtics (22%), gehen gezielt auf Info-Suche
    3. Skipits (17%), eher skeptisch gegenüber sozialen Medien
    4. Funatics (15%), suchen Entertainment statt selbst aktiv zu werden, 2/3 weiblich
    5. Crewsers (13%), tauschen sich fast nur mit Freunden aus
    6. Nobuddies (12%), ausgestiegen aus Zeitgründen, aus Angst vor Sucht, wegen Belästigung oder aus Datenschutzgründen

    Einige Marketing-Implikationen der MePublic-Studie:
    - die jungen Netzwerker wünschen sich einen ehrlichen Austausch auf Augenhöhe
    - Nutzer von sozialen Netzwerken wollen einen echten Dialog
    - Wenn User sich als Fans, Follower oder anders engagieren sollen, muss für sie klar sein, was es ihnen selbst bringt

    Download der Studie

  • Studie: Babys werden mit Veranlagung zum Tanzen geboren

    baby dj Da bekommt der Slogan “Tanzen, Baby” eine ganz neue Bedeutung: Einer aktuellen Untersuchung zufolge haben Neugeborene und Babys eine Vorliebe für Tanzmusik. Dr. Marcel Zentner, Psychologe an der Uni York, hat mit Kollegen des Finnish Centre of Excellence in Interdisciplinary Music Research an der Universität Jyvaskyla herausgefunden: “Es ist eher der Beat als andere musikalische Elemente wie die Melodie, der Response bei den Kleinkindern erzeugt.” Zusätzlich fanden die Forscher heraus, dass die Babys umso mehr lächelten, je besser es ihnen gelang, sich synchron zur Musik zu bewegen. Das ist nicht nur süß, sondern auch bei ganz großen Kindern zu beobachten. Was aus Forschersicht noch geklärt werden muss: Warum haben Menschen diese Veranlagung zum Beat? Wir könnten sagen: Weil er das Beste ist. Aber wir sind da wohl zu befangen…

    Foto: davidandnalini

  • Dancecult: Akademisches Projekt zur Techno, Rave und Co.

    dancecult Das passt zur allgemein wachsenden wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Dance Music: In Zusammenarbeit mit dem renommierten CCSR (Centre for Cultural Studies Research) der Universität East London haben Graham St. John und Eliot Bates das Projekt Dancecult aus der Taufe gehoben. Es besteht aus einer weltweiten Mailingliste zu Dance-relevanten Themen, einer Publikationsliste mit aktuell 285 Büchern und Artikeln rund um das Thema (teilweise online lesbar) sowie einer eigenen Zeitschrift, die sich zum Beispiel mit der Rave-Kultur in China (wir berichteten hier) befasst und einschlägige Veröffentlichungen wie den Film We Call it Techno rezensiert. Insgesamt eine überaus erfreuliche Sache und einen Bookmark wert!

    www.dancecult.net

  • Jugendstudie: House löst HipHop als wichtigste Musikszene ab

    house Let there be house! Fan-Nachwuchs ist in Sicht: Denn der Shooting-Star unter den Jugendszenen ist House, wie das aktuelle Szenepanorama von tfactory, Hamburg, ergibt. Zählten 2006 lediglich 18 Prozent House zu ihren bevorzugten Genres, waren es Ende 2008 schon über 30 Prozent. Und während sich 18 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen laut Studie der HipHop-Szene zugehörig fühlen, sehen sich bereits 20 als “Houser”. Auch Techno feiert im Aufschwung der Clubszenen ein Revival. Führte das Genre 2006 bei der Umfrage (1.200 junge Deutsche im Alter von 11-39) noch ein Nischendasein, ist er nun bei über 30 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen angesagt. Für 15 Prozent gehört Techno heute zu den beliebtesten Genres.

    Mehr Informationen hier.

    Foto: mag3737

  • Soziale Netzwerke machen glücklich: Artikel in der ZEIT

    In der aktuellen Ausgabe der ZEIT – hier auch online verfügbar – gibt es einen schönen Beitrag über soziale Netzwerke und ihre “heilsame” Kraft. Unter anderem wird eine Langzeitstudie der Politikwissenschaftler James Fowler und der Sozialmediziner Nicholas Christakis präsentiert – wir hatten ihre Forschungen zu “Happiness Clusters” hier schon einmal vorgestellt – die das Befinden von rund 5.000 Probanden über einen Zeitraum von 20 Jahren verfolgt: Sie entdeckten, dass sich Gesundheitsverhalten und allgemeines Wohlbefinden wie ansteckende Viren in Netzwerken verbreiten und dabei manchmal überraschende Fernwirkungen entfalten. Es würde uns natürlich sehr freuen, wenn wir als soziales Netzwerk unseren Teil zu glücklicheren und gesünderen Menschen beitragen!

  • Wissen macht Uh-oh: Secret Science Club in New York

    Ablegen unter Superidee: Während bei uns höchstens mal Recruitingbörsen in Bars und Lounges verlegt werden, um in ungezwungener Atmosphäre high potentials in die Unternehmen zu bugsieren, wandert in New York jetzt das geballte Wissen in den Club. Genauer: den Secret Science Club, der monatlich in Brooklyns In-Club Bell House stattfindet. Im Rahmen dieser Partyreihe der besonderen Art werden bei Drinks und – etwas gedämpften – Clubsounds wissenschaftliche Themen vorgestellt und diskutiert – der Main Act des Abends ist jeweils ein Neurowissenschaftler, ein Astrophysiker oder ein Gen-Experte. Zum Beispiel der Biologe Dr. Dickson Despommier, der in Zukunft “vertikale Farmen” in Großstädte bauen will, damit sich die Metropolenbevölkerung ohne Garten ihr Gemüse mitten in der Stadt anbauen kann (wer mehr darüber wissen will, klicke hier – im PDF befindet sich ein Beitrag dazu).

    Und während hierzulande dröge Vorträge in drögen Sälen vor schlummerndem Publikum stattfinden, wird dort spannendes Wissen da vermittelt, wo kreative Leute sich ohnehin gern aufhalten. Im Club.

    Secret Science Club

  • Soziale Netzwerke und “Happiness Clusters”: Wer lacht, hat mehr Freu(n)de!


    Durchaus interessant: Die beiden Forscher Nicholas Christakis und James Folwer haben untersucht, wie sich “Happiness Cluster” in sozialen Netzwerken bilden. Dafür wurden die hochgeladenen Fotos auf 1.700 Facebook-Profilen untersucht. Es stellte sich heraus: Wer auf seinen Bildern lacht, hat größere Freundeskreise und steht häufiger im Zentrum dieser Kreise als Personen, die weniger häufig lachend zu sehen sind. In einem studentischen Freundes-Cluster von 353 Personen wurden Fotos analysiert, auf denen mehrere Personen zu sehen sind (Fotos mit lachenden Personen gelb, finster dreinblickende Gruppen blau, grün: gemischt). Ergebnis:

    Notice how strongly the blue nodes and the yellow nodes cluster together, indicating large-scale structure of smiling in the online network. Moreover, people who do not smile seem to be located more peripherally in the network. In fact, statistical analysis of the network shows that people who smile tend to have more friends (smiling gets you an average of one extra friend, which is pretty good considering that people only have about six close friends). Not only that, but the statistical analyses confirm that those who smile are measurably more central to the network compared to those who do not smile. That is, if you smile, you are less likely to be on the periphery of the online world. It thus seems to be the case, online as well as offline, that when you smile, the world smiles with you.

    Der empirische Beweis: Lachen bringt mehr Freu(n)de in sozialen Netzwerken!

    Zur Studie