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Bitkom: Studie zur Netzgesellschaft
So sieht der deutsche digitale Alltag aus: 72 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen das Internet, schon 82 Prozent telefonieren mobil – führend sind die Jüngsten. „Geräte, die noch vor kurzem einigen wenigen Wohlhabenden vorbehalten waren, hat heute jedes Kind“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Jetzt hat der Branchenverband eine Studie zur Netzgesellschaft vorgestellt, die Ausstattungsmerkmale, Nutzerverhalten und persönliche Einstellungen zur digitalen Welt untersucht hat. Und die Vorteile der digitalen Welt aus Verwendersicht reflektiert: 71 Prozent der Nutzer können laut Befragungsergebnis online Freundschaften pflegen, 55 Prozent haben Geld bei Anschaffungen gespart, und 50 Prozent sprechen von einem Plus für ihre berufliche Bildung. Die Studie ist hier kostenfrei abrufbar.
Chance für den Nachwuchs: DJ-Contest von Asus
Aktuell veranstaltet der Elektronik-Hersteller Asus erstmalig einen Remix-Contest. Dazu mussten die Bewerber bis Ende August eine eigene Interpretation des Tracks Apollo Road von André Tanneberger, besser bekannt als ATB, hochladen. Zehn ausgewählte Remixer erhalten anschließend in Berlin von ATB und Spezialisten aus der Musikbranche in der DJ Academy Hilfestellungen für ihre Karriere. Am Ende entscheidet ATB mit seiner Jury, welche vier Kandidaten an den anschließenden DJ Battles (23. und 24. September 2011) teilnehmen. Der Gewinner schließlich fliegt nach Las Vegas und tritt mit dem Bochumer Star-DJ im Marquee Club auf, zusätzlich wird ein Remix von ihm auf einer Single veröffentlicht.
Mehr Infos hier.
Gamification: Darum geht es
Über das Thema Gamification liest man derzeit viel – worum es dabei geht, nämlich die Übertragung spielerischer Mechanismen in den Ernst des Alltags, erklärt Aaron Dignan von Undercurrent in seinem Vortrag auf der PSFK Conference in New York. Hier das Video:
Umfrage: App oder mobile Webseite?
App oder mobile Webseite? Der Hightech-Verband Bitkom hat nun eine Umfrage unter mehr als 500 Experten durchgeführt, um die Potentiale beider Technologien genauer zu analysieren. Dabei zeigte sich: Apps eignen sich eher für den Einsatz im privaten Umfeld, mobile Webseiten sind hingegen für Unternehmen prädestiniert. Typische App-Lösungen im privaten Umfeld sind Informationsdienste, Social Media Anwendungen, ortsbezogene Dienste und Spiele. Mobile Webseiten hingegen werden eingesetzt für Mobile Commerce, Customer Relationship Management, Advertising und Supply-Chain-Management. „Im geschäftlichen Umfeld sind mobile Webseiten die Hidden Champions des Internet“, so Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
Fast drei Viertel der Befragten sind der Meinung, dass sich Apps in den kommenden fünf Jahren bei Verbrauchern breit durchsetzen. Nur 22% sehen mobile Websites und sonstige browserbasierte Anwendungen vorne. Im Markt für Geschäfte zwischen Unternehmen (B2B) ergibt sich ein umgekehrtes Bild: Hier erwarten 61% der befragten Experten eine Dominanz mobiler Lösungen wie spezieller Websites. Nur halb so viele Befragte (31%) erwarten, dass sich auch im Unternehmensumfeld Apps durchsetzen werden.
Mit mobilen Webseiten lassen sich Inhalte flexibler als mit Apps transportieren. Auch komplexere Prozesse lassen sich abbilden, weil die tatsächliche Anwendungslogik auf den Servern des Unternehmens verbleibt. Die Umfrage wurde im zweiten Quartal 2011 unter 518 ITK-Spezialisten zum Thema „Mobile Anwendungen in der ITK-Branche“ durchgeführt.
Karriere-Sprungbrett Social Media
Social Media wird zu einem immer wichtiger werdenden Bestandteil des Marketing und der Kommunikation – und bietet Wettbewerbsvorteile auch bei der Stellensuche. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat jetzt einen Leitfaden mit zehn nützlichen Tipps für die Karriereplanung in Social Media publiziert. „Bei der Karriereplanung und auf der Jobsuche müssen Bewerber das Potenzial von Social Media erkennen und die damit verbundenen Vorteile gegenüber anderen Kandidaten effektiv nutzen. Eine ausgeklügelte Online-Präsenz mit Social Media kann einem Bewerber bereits heute Tor und Tür zu einem Traumjob öffnen“, sagt Curt Simon Harlinghausen, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.
Die zehn im Buch ausgeführten “Tipps für Ihre Online-Reputation“ in der Übersicht:
1. Selbstmarketing für die eigene Online-Reputation ins Rollen bringen
2. Relevantes Kontaktnetzwerk aufbauen und pflegen
3. Social Networks als echte Informationstools nutzen
4. Aussagekräftige Social-Media-Profile erstellen
5. Privatsphäre schaffen und schützen
6. Fehlerhafte Angaben ausdrücklich vermeiden
7. Jobangebote auch jenseits der Jobportale finden
8. Über Social Media direkt auf Stellenangebote bewerben
9. Vitamin B und Empfehlungen der Kontakte nutzen
10. Mitarbeiter finden und Jobs weiterempfehlenMehr Informationen: www.bvdw.org
Night Owls: virtualnights:media richtet Clubtour für Vodafone aus

Auch 2011 richten wir wieder eine Clubtour für unseren Kunden Vodafone aus: Unter dem Motto Night Owls geht es durch Locations wie das Pacha München, das Spindler & Klatt in Berlin oder das brandneue theattic – Kö Eins in Düsseldorf. Welche DJs auflegen, das entscheiden die User im Vorfeld ganz allein – per Online-Voting für ihren Favoriten. Schnellerer Einlass in den Club per Onlineticket-Presale, Belohnungen für das „Einchecken“ mit Facebook Places und eine App, die einzeigt, welche Platte der DJ gerade aufdreht sind nur einige der Tools, die wir auf den Club-Events umsetzen. Und wenn es heimgeht nach der Party, gibt es den DJ-Mix der Nacht für die Gäste gratis mit nach Hause.
Mehr Informationen gibt es auf der Tour-Micropage:
www.vodafone.de/night-owls
Digitales Business wächst ungebremst

Die digitale Wirtschaft in Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzmarke in Höhe von 100 Milliarden Euro überschritten. Für 2011 prognostiziert die Branche ein Umsatzwachstum von über acht Prozent auf bis zu 110 Milliarden Euro. Für das kommende Jahr werden bis zu 120 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Dies ergab die Studie „Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2012“ des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Aktuell arbeiten rund 364.000 Menschen in der digitalen Wirtschaft, 2012 sollen es über 390.000 Beschäftigte sein. “Entgegen dem allgemeinen Negativtrend hat sich unsere Branche als krisenfest und hochdynamisch präsentiert. Auch für die nächsten Jahre gehen wir von einem stetigen Wachstum aus, sodass die digitale Branche zu einer tragenden Säule der deutschen Wirtschaft wird“, so Arndt Groth (Adconion Media Group), BVDW-Präsident.
Mehr Infos: www.bvdw.de
Tresor.iginal: Berliner Techno-Club lanciert eigenes Online-Magazin
Am 13. März feierte der Berliner Club Tresor sein 20jähriges Bestehen und hat aus diesem Anlass das Online-Magazin Tresor.iginal ins Leben gerufen, das sich mit 20 Jahren Techno-Geschichte auseinandersetzt. Das Magazin erscheint in deutscher und englischer Sprache und wird von den zwei Designern Chris Noelle (Tofa) und Vincenzo Fagnani produziert. Unter anderem kommen hier die Macher aus der Musikszene zu Wort. Die aktuelle, fünfte Ausgabe gibt es hier, alle weiteren Veröffentlichungen hier.
Mobile Werbung wächst um 40 Prozent

Der Markt für Mobile Advertising ist letztes Jahr um fast 40 Prozent gewachsen. 1.221 mobile Kampagnen wurden geschaltet; 248 Unternehmen setzten mobile Werbung ein, was einem Anstieg um mehr als 27 Prozent entspricht. Das geht aus der aktuellen Erhebung der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. „Der steigende Absatz von leistungsfähigen Smartphones sorgt für einen anhaltenden Boom in der mobilen Internetnutzung und beflügelt somit auch die Buchung von Mobile Advertising”, sagt Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), Unitleiter Mobile Advertising (MAC). “Die gesamte Entwicklung im Mobile Advertising Markt wird auch in diesem Jahr weiter von neuen Content+Angeboten, den höheren Übertragungsraten und der Weiterentwicklung von Apps und Endgeräten profitieren.“
Mobile Marketing: Im Zentrum steht das Anwendungs-Erlebnis

Seit kurzem ist virtualnights:media Mitglied im BDT, dem Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Der BDT richtete gestern in Berlin eine Fortbildungsveranstaltung aus, auf der es unter anderem um das Thema Mobile Marketing und Location Based Services ging: Andreas Steinbeißer vom Beratungsunternehmen Solution10 ging dabei auf die immer populärer werdenden ortsbezogenen Dienste wie Foursquare ein: Das Smartphone als Bindeglied zwischen digitaler und realer Welt ist heute überall dabei, das “digitale Schweizer Taschenmesser”. Mobiles Marketing, so Steinbeißer, müsse darauf abzielen, Anwendungserlebnisse zu schaffen. Und das an den Berührungspunkten zwischen realer und digitaler Welt – zum Beispiel gastronomischen Orten, die man besucht und in die man zugleich mit seinem Smartphone eincheckt: Das können Gratifikationen sein, z.B. Freigetränke und sukzessive Vergütungen für diejenigen, die eine Location regelmäßig besuchen, Beispiel hier. Anwendungserlebnisse schaffen ebenso spielerische Elemente: Der Spaziergang durch die Stadt wird so zum real-digitalen Spiel, zur Schnitzeljagd per Smartphone. Gamification nennt man das. Es entsteht ein Mehrwert für den Nutzer, der über diesen Weg an das Produkt oder das Unternehmen gebunden wird. Noch seien die Nutzerzahlen der mobilen Dienste überschaubar, so Steinbeißer. Aber für Betreiber komme es jetzt darauf an, die Weichen für neue, mobile, ortsbezogene Formen der Kundenansprache zu stellen.
