Archiv

  • Carl Cox veröffentlicht USB-Album mit Updates

    carl cox Dass DJ-Ikone Carl Cox überhaupt ein Album veröffentlicht, hat schon großen Newswert – denn es ist der erste Longplayer seit sechs Jahren. Richtig spannend aber finden wir den Träger, auf dem es erscheinen wird: USB. Sticks werden gerne genutzt, um den Konzertgästen direkt nach dem Event einen Mitschnitt der ersten zwei, drei Stücke mit nach Hause zu geben, das ganze Konzert wird dem Besucher dann per Code verfügbar gemacht. Bei All Roads Lead To The Dancefloor, wie das Album von Cox heißen wird, updatet sich der USB-Stick sogar selbst: Zum Release am 1. August gibt es 12 Tracks als “Appetizer”, vorwiegend B-Seiten und Ausschnitte seiner neu produzierten Stücke. Im September kommt eine neue Single mit Video und Remix, im Oktober dann das richtige Album mit den Tracks in voller Länge. Damit nicht genug: weitere Singles und vor allem AV-Material seiner ersten Live-Tour folgen, mit weiteren “Goodies” wie dem Zugang zu Tracks seines Labels Intec Digital soll der USB-Stick bis ins Jahr 2012 hinein ständig aktualisiert werden. Ein sehr cooles Konzept – man stelle sich vor, das könnte man mit jedem seiner Alben machen…

  • Buma Rotterdam Beats: Neue Musik-Konferenz mit Festival

    Buma Rotterdam Beats Ein neues Event für die Musikbranche: Am 26. und 27. November debütiert das Buma Rotterdam Beats mit einer Konferenz für Fachpublikum, einem Musikfestival, einem Talentprogramm und einem Award. Musikalisch stehen die Genres Dubstep, HipHop, R´n´b, Soul und Reggae im Fokus. With Buma Rotterdam Beats, a new festival is born that in terms of styles, talents and music perfectly matches the diversity of the city of Rotterdam. I am pleased that we chose for our city and look forward to the coming years, in which we hope Buma Rotterdam Beats will prove to be the music festival for these genres as well as a platform for international careers, so der Festivalleiter Roger Brouwn. Mehr Informationen sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

    www.buma-rotterdam-beats.nl

  • Tag des Geistigen Eigentums: Wie lässt sich Kreativität sichern?

    Pressekonferenz Gestern war – das wussten wir zuvor ehrlicherweise nicht – der Tag des Geistigen Eigentums. Zur symbolträchtigen Uhrzeit 11 Uhr 55 fand im Berliner verdi-Gebäude eine Pressekonferenz statt. Auf dieser teilten die Vertreter der Medienverbände ihre Besorgnis hinsichtlich illegaler Downloads und forderten von der Bundesregierung mehr rechtlichen Schutz für die Kreativwirtschaft. Ansonsten, so hieß es, werde bald niemand in der Kreativbranche mehr von seinem Schaffen leben können, alle Professionellen schieden aus und es entstünde eine Amateur-Kultur. Gestützt wurde das dunkle Szenario von einer EU-Studie, die den Verlust von 1,2 Mio. Arbeitsplätzen und 240 Mrd. Euro durch Filesharing und Piraterie bis 2015 in Europa prognostiziert. “Wir dürfen einen der Leitmärkte (die Kreativwirtschaft, d. Red.) nicht der allgemeinen digitalen Coolness opfern”, so Dieter Gorny, Ex-Popkomm-Macher und Vorsitzender der deutschen Musikindustrie, mit Hinblick auf die unzähligen Umsonst-Seiten im Web. Die Vertreter der Branchen Buch, Film, Musik und Privat-Rundfunk/TV fordern ein Gesetz ähnlich dem umstrittenen französischen und englischen Hadopi-Prinzip, das nach zweimaliger Verwarnung des illegale Inhalte Tauschenden den Zugang zum Web sperrt. Ebenso sollen “edukative Maßnahmen” für Aufklärung sorgen. Wie diese aussehen sollen, darüber wurde allerdings nicht viel gesagt. Dabei wäre es an der Kreativwirtschaft, neben rechtlichen auch kreative Vorschläge zu machen, wie gesellschaftlich verträgliche Lösungen für einen Umgang mit geistigem Eigentum erreicht werden könnten. Festzuhalten bleibt für unser Unternehmen, das ein Teil dieser Branche ist: Es müssen Ansätze geschaffen werden, die kreatives Schaffen ökonomisch und die (pop)kulturelle Vielfalt sichern und zugleich das große Interesse der Nutzer an digitalen Inhalten, neuer Technologie und neuen Kommunikationsformen nicht beschränken. Wir werden den Fortlauf der Diskussion auf jeden Fall beobachten.

  • Online-Musik: 2009 erstmals über 10 Prozent

    Die Zehn-Prozent-Hürde ist genommen: Erstmals konnte die Musikindustrie im Jahr 2009 ein Zehntel ihrer Verkäufe durch das Online-Geschäft verbuchen. Neben Downloads zählen dazu auch Lizenzeinnahmen für Musik, die in Spielen oder auf Portalen wie YouTube läuft. Laut Bundesverband Musikindustrie (BVMI) wuchs die Online-Sparte damit um 20 bis 30 Prozent. Die Umsatzrückgänge bei physischen Tonträgern sind damit noch nicht kompensiert, aber, wie wir berichteten, soll dieses im Jahr 2013 der Fall sein.

    www.musikindustrie.de

  • CeBIT Sounds: 2010 werden Musik, IT, Business und Festival verknüpft

    cebit sounds

    Früher gab es auf der CeBIT vor allem Hardware zu sehen. Doch längst sind die spannendsten Trends der Branche digital, ergo nicht so richtig physisch greifbar, und so muss sich die Messe reformieren. 2009 wurde mit dem Konzept Webciety schon der erste Schritt in diese Richtung gemacht, mit Podiumsdiskussionen, Präsentationen und gemeinsamen Messeauftritten kleiner, innovativer Unternehmen unter einem Dach. 2010 wird dem Thema Musik und IT ein breiter Raum gegeben: Unter dem Titel CeBIT Sounds! werden Musik, Business und Festival unter einem Dach vereint. Information der Messe: “Die Wertschöpfungskette der Musikindustrie ist inzwischen komplett digitalisiert – von der Entstehung über den Vertrieb bis hin zum Konsum. Die CeBIT will dies umfassend und mit Unterstützung zahlreicher namhafter Partner aufgreifen. Hier werden große Plattenfirmen und kleine Labels, Medien und Marken, Musik-Hardware und Software-Produzenten sowie zahlreiche Internet-Unternehmen zusammen finden, um gemeinsam die Zukunft des internationalen Musik-Business mit zu gestalten.” virtualnights wird sich vor Ort davon überzeugen, ob dieses Konzept aufgeht – und natürlich werden wir auch von den Partys berichten!

    Mehr Infos: www.cebit.de/sounds

  • Musikindustrie sagt: ab 2013 geht es aufwärts, dank digitaler Angebote

    gfk-prognosis

    Presseinfo der Musikindustrie: Der deutsche Musikmarkt wird voraussichtlich ab 2013 wieder wachsen. Ab dann sollen die Umsätze aus dem Digitalgeschäft die Verluste im physischen Verkauf kompensieren. Der Umsatzanteil des Digitalgeschäftes soll in fünf Jahren ca. 20% betragen (2008: 7%). Das Wachstum im Digitalmarkt kommt vor allem aus dem Verkauf digitaler Alben sowie Abo-Modellen wie Spotify oder Napster.
    Auch zugangsgebundene Musikangebote (Internetzugang + Musik) der Internet Service Provider sollen für den Anstieg sorgen, so eine aktuelle GfK-Prognose. Die Experten sehen für die kommenden fünf Jahre einen jährlichen durchschnittlichen Rückgang von fünf Prozent im physischen Markt. Diesem stehe ein Wachstum von 17 Prozent bei den digitalen Verkäufen entgegen. Während heute nur jeder fünfte Musikkäufer digital Musik kauft, soll sich die Zahl der Digitalkäufer von derzeit fünf Millionen auf 15 Millionen verdreifachen. virtualnights wird bereits seit mehreren Jahren von zahlreichen großen und kleinen Labels, Musikverlagen und Konzertagenturen als zielgruppenaffine digitale Werbe- und Kommunikationsplattform genutzt. Unsere Angebote für den Musikbereich finden Sie hier.

    www.musikindustrie.de

  • 50 Jahre Disco in Deutschland



    Und wir dachten immer, Disco sei zeitlos, ein intrinsisches Gefühl mitten aus dem Herz, immer schon da gewesen – aber nix da: Disco wird 50. In Deutschland zumindest, oder gar weltweit? Angeblich nämlich stand die erste Discothek der Welt in – man lese und staune – Aachen: Der Scotch Club soll das Prinzip Schallplattenaufleger Ende der 50er eingeführt und kultiviert haben, Max Schautzer soll hier sogar mal hinter den Decks gestanden haben…
    Jedenfalls ist das Ganze ein Grund zum Feiern, denn trotz Lounge, Club, Rave, Venue, Eventcenter und sonstigen Ausdifferenzierungen oder Neologismen: Das Prinzip Disco ist immer noch frisch wie am ersten Tag, und lockt immerhin 80 bis 90 Millionen Menschen hierzulande jährlich. Das freut natürlich auch den Bundesverband deutscher Diskotheken (BDT), und darum wird am 23. und 24. Oktober in der Aura Ibbenbüren eine große Party zu Ehren der Disco steigen. Die Köpfe – alte und junge – der Branche treffen sich vier Tage zuvor an selbem Ort, auf der alljährlichen discocontact. Wir sind natürlich dabei und bringen der Disco auch ein Geschenk mit. Aber was schenkt man so einer alten, ehrwürdigen Dame eigentlich? Puder für die Nebelmaschine? Eine Schaumparty-Kur? Noch eine Disco-Kugel? Nein, sondern: Das Versprechen, auch weiterhin unser ganzes Bestreben in den Dienst der Discotheken dieses Landes zu stellen. Schließlich haben wir Disco nahezu alles zu verdanken. Wir freuen uns auf die nächsten 50!

    P.S. Man beachte die virtuose Buchstabenanimation im Video.