Archiv

  • Funky navigation: Drive Time von Nokia mit Sounds von Chromeo

    Die akustischen Ansagen von Navigationsgeräten sind in der Regel langweilig. Das System Own Voice von Nokia hat sie personalisiert – der User kann seine eigene Stimme einspielen (oder die der Freundin, oder die der Schwiegermutter…). Und jetzt wird noch eine Schippe draufgelegt: Das kanadische Electrofunk-Duo Chromeo hat eigens für das Navigationssystem, das sich mit Ovi nutzen lässt, ein Mini-Album aus vielen kurzen Tracks produziert, sodass der Fahrer sich auch von den funkigen Beats durch die Gegend führen lassen kann. Gute Idee!

    Mehr Infos hier.

  • Review: Cognitive Cities-Konferenz Berlin

    Cognitive Cities Ende Februar fand im Heimathafen Berlin-Neukölln erstmalig die Konferenz Cognitive Cities statt. Das zweitägige Event beschäftigte sich mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Städte. Wir checken uns mit dem Smartphone in Locations ein, die wir besuchen – damit hinterlassen wir aktiv digitale Spuren in der Stad. Und via RFID, das in vielen Nahverkehrsbetrieben bereits genutzt wird, tun wir das passiv. Mit den Daten lassen sich z.B. die täglichen Pendel-Bewegungen zum Arbeitsplatz und nach Hause en gros darstellen – dazu gab es eindrucksvolle Grafiken aus London, Paris oder New York auf der Konferenz zu sehen. Aber der Nutzer kann auch selbst eingreifen: Ein Beispiel dafür ist das Urbanode Project aus den Niederlanden – damit lassen sich z.B. die Lichtsetzung oder die Lautstärke von Räumen individuell auspegeln, ein Konzept, das auch für kommerzielle Umgebungen wie Clubs interessant ist.

    The Urbanode Project from VURB on Vimeo.

    Die digitalen Innovationen bieten viele Chancen, z.B. eine bewohnerseitig generierte Kartografie von Schlaglöchern für das Bauamt zur schnelleren Behebung. Aber auch Risiken: Denn natürlich werden die persönlichen Profile durch die Datenspuren, die wir hinterlassen, immer komplexer, das Individuum wird immer transparenter. Schon jetzt gibt es Außenwerbung, die zurückschaut: Mit Kameras erkennt das Plakat, ob die Personen vor ihm aufmerksam sind oder abgelenkt. Smarte Technologien in der Stadt – wie daraus ein Nutzen für alle entstehen kann? „BASAAP“, sagte Information-Designer Sami Niemelä dazu auf der Konferenz. Be as smart as a puppy – entwickle smarte, neue Dinge, aber scheue nicht davor zurück, Fehler zu machen, aus denen Du lernst und Dich verbesserst. Wie ein junger Hund, der die Welt entdeckt. Gefällt uns!

    Zur Konferenz-Webseite

  • 3 Internet-Trends des GlobalWebIndex

    Der GlobalWebIndex hat drei bestimmende Trends für das Internet der Gegenwart (und der Zukunft) ausgemacht: Das “eingepackte Internet”, die “Explosion von professionellem Content” und “Echtzeit-Social”. Im Detail: Mobile Apps, Tablet-PCs, E-Reader, TV mit Internetanschluss und andere Devices verpacken das Web sozusagen in kleine, bedarfsgerechte Einheiten. Mit immer schnellerem Web-Zugang erfährt auch Trend 2 enormen Bedeutungszuwachs, indem TV-Shows, Filme und Entertainment-Angebote im Allgemeinen immer häufiger abgefragt werden – Dinge, die bei geringeren Bandbreiten schlichtweg keinen Spaß gemacht haben. Und: Echtzeit-Web mit täglichen oder häufigeren Status-Updates (10% der weltweiten Web-User machen das schon mindestens einmal am Tag) und Sharing ist massiv auf dem Vormarsch: ‘This radically changes the impact of social media, primarily creating an ongoing shared agenda and conversation towards reacting or interacting with live events and discourse, so GlobalWebIndex-Kopf Tom Smith.

  • Spannender Report: Was mit mobile Tagging alles möglich ist

    Die Verbindung von On- und Offlinewelten ist das zentrale Thema von virtual:nights:media – Events und Microsites, mobiles Web auf der Party und vieles mehr. Tags und Codes sind heute integrale Schnittstellen für das Verschmelzen von “on und off”, liefern vor Ort digitale Informationen und sorgen so für eine zeitgemäße Anreicherung des Live-Erlebnisses. Was mit mobilem Taggen über QR-Codes und andere Erkennungs-Tools alles möglich ist, fasst der spannende Report The Future of Mobile Tagging zusammen. Have a look!

  • Mobiles Internet 2010: Preise konstant, Geschwindigkeit höher

    Günstige mobile Internettarife sind 2010 in Deutschland deutlich schneller geworden, geht aus einer Auswertung des BVDW Mobile Monitor mit den preiswertesten mobilen Internettarifen hervor. Lag am Anfang des Jahres die maximale Übertragungsgeschwindigkeit zum mobilen Endgerät wie Handy oder Netbook noch größtenteils bei 384 Kilobit pro Sekunde, so sind mittlerweile bis zu 3.600 Kilobit pro Sekunde Standard. Teils werden sogar Höchstwerte von 7.200 Kilobit pro Sekunde als „Downstream“ angeboten. Die Preise sind 2010 konstant geblieben: So fallen für eine monatliche Flatrate seit Anfang des Jahres rund 15 Euro an sowie für die Tagesnutzung des mobilen Internets rund zwei Euro. Das mobile Internet bedient virtualnights.com seit 2009 mit einer eigenen iPhone-App, die mittlerweile auf bis zu 2 Millionen Zugriffe im Monat kommt.

    Mehr Infos: www.bvdw.org

  • Die iphone-App von virtualnights.com: Version 1.6 jetzt live

    virtualnights iPhone-App Auf weit über 1 Million Zugriffe/Monat kommt unsere iPhone-App mittlerweile – und die neue Version 1.6 ist jetzt im Apple-Store zu haben. iOS 4-Kompatibilität, mehr Städte, mehr Events und mehr Fotos sowie eine höhere Geschwindigkeit bietet das Update. Daneben Funktionen wie Check-In und facebook-connect, mobiles Eintragen in Events (und sehen, wer noch auf das Event geht), Kommentieren von Bildern und Events, Anzeige der Lieblingslocations, ein  direkter Abgleich aller Daten mit dem Profil auf virtualnights und vieles mehr. Noch nicht ausprobiert? Hier kostenlos runterladen.

  • Assisted Serendipity informiert über Männer- und Frauenüberschuss

    serendipity

    Für mobile Singles: Die Foursquare-API Assisted Serendipity liefert dem Nutzer Informationen darüber, wie es gerade um die Männer- und Frauenrate in den persönlichen Lieblingslocations bestellt ist. Auf Basis der Checkin-Daten von Foursquare erhält der Nutzer dann eine Mitteilung, wenn sich das Geschlechterverhältnis zugunsten der persönlichen Präferenzen ändert. Witzige Idee, die tatsächliche Nutzbarkeit wäre allerdings noch zu überprüfen. Denn es nutzen vor allem Männer Foursquare, und somit könnte Konsequenz sein, das selbst bei akutem Frauenüberschuss im Club die vier Typen, die sich einchecken, andere Männer davon abhalten, hinzuzustoßen, weil ihnen Männerüberschuss angezeigt wird. Gute Taktik, eigentlich… wie dem auch sei: APIs wie diese zeigen auf, was mit den nutzergenerierten Location-Daten so alles möglich ist, man darf gespannt sein, was da noch so kommt.

  • Interview: Wie verändern Mobile Social Networks die Gesellschaft?

    mobile social media

    Die Neue Gegenwart, ein hervorragendes Magazin für Online-Journalismus, beschäftigt sich in seiner neuen Ausgabe mit mobilen sozialen Netzwerken. Dazu wurde der Schriftsteller und Autor Peter Glaser interviewt. Er sagt unter anderem: “Wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind, wird das (Mobile Social Media, d. Red.) rasch selbstverständlich und auf angenehme Weise banal werden. Jede neue Technologie, die sich eine Weile blinkend und trötend in den Vordergrund drängt, muss irgendwann den langen, mühsamen Weg durch die Ebene antreten.” Und mit Clay Shirky gedacht, der nicht müde wird zu betonen, dass Communications tools don’t get socially interesting until they get technologically boring, dürfte es in der Ebene erst richtig spannend werden… das Interview mit Peter Glaser in voller Länge hier:

    www.neuegegenwart.de/ausgabe59/glaser.htm

    Foto: Charles Crosbie

  • Studie: vor allem 14- bis 29-jährige besitzen Smartphones

    smartphone

    Jeder fünfte Handynutzer besitzt ein Smartphone, ermittelte der aktuelle Bitkom-Webmonitor (n=849). Am weitesten verbreitet ist die Smartphone-Nutzung in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier hat mehr als jeder dritte Handynutzer ein solches Mobiltelefon. Bei den 30- bis 44-jährigen immerhin noch jeder Vierte, bei den über 60-Jährigen schließlich nur noch sieben Prozent. Männer verfügen dabei häufiger über ein solches Multifunktionsgerät (24 Prozent) als Frauen (17 Prozent). „Handys entwickeln sich immer mehr zu Allzweckgeräten, Telefonie ist nur noch eine Funktion unter viele. Und für manche Nutzer nicht einmal mehr die wichtigste“, so Bitkom-Präsidiumsmitglied René Schuster.

    www.bitkom.de

  • Sony Ericsson Clubtour 2010: Unser Doku-Video

    Ein voller Erfolg für den Kunden und für uns – und ein großer Spaß für die Clubgäste: Die Sony Ericsson Clubtour 2010 ist zu Ende. Doch die Erinnerungen werden, unterstützt von den vielen Bildern und Videos, noch lange nachhallen. Schließlich war die nachhaltige Verbindung von Offline und Online der zentrale Ansatz der Aktion. Von der Grundidee bis zum Feedback der Gäste: Alles rund um die Sony Ericsson Clubtour dokumentiert unser Video. Hier anschauen: