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Bitkom: Frauen nutzen Smartphones für Web-Zugang häufiger
Der Bitkom hat eine neue Studie veröffentlicht, die ergeben hat: Frauen liegen bei der Nutzung von Smartphones für den Zugang zum Web leicht vorne. Elf Prozent von ihnen gehen mit den internetfähigen Handys online, gegenüber neun Prozent der Männer. Insgesamt steigt die Nutzung des mobilen Webs stetig: So geht bereits jeder fünfte Nutzer mit mobilen Computern wie Laptops oder Netbooks online, jeder zehnte mit dem Handy. Erwartungsgemäß große Unterschiede gibt es im Altersvergleich: Jeder Sechste unter 30 Jahren geht mit dem Handy ins Netz, die Über-65-Jährigen nutzen ihr Mobiltelefon fast ausschließlich zum Telefonieren oder für SMS.
virtualnights.com hat für das mobile Internet eine kostenlose iPhone-App entwickelt, mit der ortsbezogene Infos und Bewertungen gelesen und hinzugefügt werden können.
Zwei Bildschirme: Immer mehr junge TV-Seher surfen nebenbei (und umgekehrt)

Die zeitgleiche Nutzung verschiedener Medien ist bei der jungen Zielgruppe zwischen 14 und 29 weit verbreitet: 26 Prozent der TV-Nutzung findet parallel zu anderer Mediennutzung statt. So wird in der Primetime zugleich im Internet gesurft: 60 Prozent sind zugleich online, wenn der Fernseher läuft. Das ist Ergebnis der aktuellen Leisure Time Studie von Viacom Brand Solutions, Sales Unit von MTV Networks Germany. Weiteres Ergebnis: Besonders die “digital natives” nutzen die Medien parallel. Bei den 14-19-jährigen sind es 33 Prozent, in der Gruppe zwischen 20-24 Jahren 30 Prozent. Insgesamt wurden dazu 702 Jugendliche aus Deutschland befragt, zu gleichen Teilen männlich und weiblich.
Mobiles Internet 2009 deutlich günstiger geworden
Günstiger und flexibler ist das mobile Internet 2009 geworden: Monatsflatrates für die mobile Internetnutzung im Jahresverlauf um bis zu 24 Prozent im Preis gesunken. Auch Tagesflatrates haben sich um bis zu 20 Prozent vergünstigt. Positiv für die Verbraucher: Unter den günstigen Angeboten gibt es immer mehr Tarife mit einer kurzen Mindestlaufzeit von nur einem Monat. Dies geht aus dem Mobile Monitor des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. „Wir gehen davon aus, dass die Kosten für die mobile Internetnutzung auch 2010 weiter sinken werden. Wie beim stationären Internet wird auch die Mobile Internetflatrate immer mehr zum Standard“, sagt Marc O. Schmöger, Arbeitskreisleiter Mobile Solutions im BVDW.
EU-Studie: Junge Konsumenten zahlen doppelt so häufig für Online-Content
Junge EU-Konsumenten lehnen überdurchschnittlich ab, für Online-Content zu zahlen. Das ist nicht überraschend. Aber: Sie geben online tatsächlich doppelt so viel aus wie andere Nutzer-Altersklassen. Das geht aus dem aktuellen Digital Competitiveness Report hervor. Demnach sind die 16- bis 24-jährigen nicht nur erwartungsgemäß die aktivsten, sondern auch die konsumaffinsten Online-Nutzer: 73 % nutzen das Web regelmäßig, um eigenen Content zu erstellten und zu teilen (z.B. via Blogs und Social Networks), und während nur 5 % des EU-Durchschnitts auch Geld für die Nutzung von Online-Diensten zahlen, sind es bei ihnen mit 10 % doppelt so viele. Vor allem, um bessere Qualität zu erhalten, sind gerade jüngere Leute zahlungsbereit, so die Studie. Das spricht für Freemium-Modelle.
Status quo der Medienlandschaft: Kompakter Vortrag von Clay Shirky
Kein anderer Internet-Denker unserer Zeit bringt die Dinge so auf den Punkt wie Clay Shirky (wir haben hier schon mal einen Vortrag präsentiert), der nie müde wird zu betonen, dass Technologie immer erst dann gesellschaftlich interessant wird, wenn sie technisch schon wieder fast “boring”, also langweilig geworden ist. Siehe die gegenwärtige Nutzung von Twitter rund um die Wahlen im Iran. Shirky selbst verdeutlicht dies am Beispiel des verheerenden Erdbebens in China 2008, wo Neuigkeiten über das Ereignis über Twitter augenblicklich bekannt wurden, während es beim vorherigen Beben in China noch drei Monate gedauert hatte. Ein kompakter Vortrag, in dem Shirky deutlich macht, dass die Anwendung neuer Medientechnologien die Menschen ermächtigt, wie es noch keine Epoche zuvor erlebt hat. Word.
Mehr davon: www.ted.com

