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  • Wer transparent ist, bekommt personalisiertere Infos: Kevin Kelly-Vortrag

    In Deutschland wird das Thema Privatsphäre und Internet so kontrovers diskutiert wie in kaum einem anderen Land. Das hat seine Berechtigung, doch während hier viel über Datenschutz gesprochen wird, bleibt die Frage nach dem Datennutz oft auf der Strecke. Denn wer Informationen über sich mit anderen teilt, der gibt eben nicht nur etwas von sich preis, sondern erhält auch etwas dafür: personalisierte Infos, Angebote, Tipps und Ratschläge. Nicht nur personalisierte Werbung, sondern mittlerweile auch Gesundheitstipps. Je transparenter, desto persönlicher, sagt Kevin Kelly vom Magazin Wired in einem spannenden Vortrag im Rahmen der Konferenz Nextwork. Ab Minute 11 geht es um das Thema Transparenz im Speziellen, drumherum gibt es jede Menge Trends rund um das Internet.

    Ab Minute 11

  • Mobile Werbung wächst um 40 Prozent

    mobile Kampagnen 2011

    Der Markt für Mobile Advertising ist letztes Jahr um fast 40 Prozent gewachsen. 1.221 mobile Kampagnen wurden geschaltet; 248 Unternehmen setzten mobile Werbung ein, was einem Anstieg um mehr als 27 Prozent entspricht. Das geht aus der aktuellen Erhebung der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. „Der steigende Absatz von leistungsfähigen Smartphones sorgt für einen anhaltenden Boom in der mobilen Internetnutzung und beflügelt somit auch die Buchung von Mobile Advertising”, sagt Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), Unitleiter Mobile Advertising (MAC). “Die  gesamte Entwicklung im Mobile Advertising Markt wird auch in diesem Jahr weiter von neuen Content+Angeboten, den höheren Übertragungsraten und der Weiterentwicklung von Apps und Endgeräten profitieren.“

  • DLD 2011: Wohin geht die digitale Reise?

    Die Digital Life Design, kurz DLD, zählt zu den spannendsten Web-Konferenzen im Land, auch und gerade wegen ihrer sehr internationalen Ausrichtung, der vorwiegend englischen Konferenzsprache und den illustren Gästen. Der Teilnehmerkreis ist streng begrenzt und “per invitation only”, aber dafür sind im Nachhinein zahlreiche Videos verfügbar. Das immer wichtiger werdende Thema “hyperlocal”,  also Online-Angebote für die direkte reale Nachbarschaft, ist oben als Beispiel eingebettet. Weitere Videos gibt es hier.

  • 3 Internet-Trends des GlobalWebIndex

    Der GlobalWebIndex hat drei bestimmende Trends für das Internet der Gegenwart (und der Zukunft) ausgemacht: Das “eingepackte Internet”, die “Explosion von professionellem Content” und “Echtzeit-Social”. Im Detail: Mobile Apps, Tablet-PCs, E-Reader, TV mit Internetanschluss und andere Devices verpacken das Web sozusagen in kleine, bedarfsgerechte Einheiten. Mit immer schnellerem Web-Zugang erfährt auch Trend 2 enormen Bedeutungszuwachs, indem TV-Shows, Filme und Entertainment-Angebote im Allgemeinen immer häufiger abgefragt werden – Dinge, die bei geringeren Bandbreiten schlichtweg keinen Spaß gemacht haben. Und: Echtzeit-Web mit täglichen oder häufigeren Status-Updates (10% der weltweiten Web-User machen das schon mindestens einmal am Tag) und Sharing ist massiv auf dem Vormarsch: ‘This radically changes the impact of social media, primarily creating an ongoing shared agenda and conversation towards reacting or interacting with live events and discourse, so GlobalWebIndex-Kopf Tom Smith.

  • Mobiles Internet 2010: Preise konstant, Geschwindigkeit höher

    Günstige mobile Internettarife sind 2010 in Deutschland deutlich schneller geworden, geht aus einer Auswertung des BVDW Mobile Monitor mit den preiswertesten mobilen Internettarifen hervor. Lag am Anfang des Jahres die maximale Übertragungsgeschwindigkeit zum mobilen Endgerät wie Handy oder Netbook noch größtenteils bei 384 Kilobit pro Sekunde, so sind mittlerweile bis zu 3.600 Kilobit pro Sekunde Standard. Teils werden sogar Höchstwerte von 7.200 Kilobit pro Sekunde als „Downstream“ angeboten. Die Preise sind 2010 konstant geblieben: So fallen für eine monatliche Flatrate seit Anfang des Jahres rund 15 Euro an sowie für die Tagesnutzung des mobilen Internets rund zwei Euro. Das mobile Internet bedient virtualnights.com seit 2009 mit einer eigenen iPhone-App, die mittlerweile auf bis zu 2 Millionen Zugriffe im Monat kommt.

    Mehr Infos: www.bvdw.org

  • Der Elektrische Reporter ist zurück: Dummy-Screenings

    Der Elektrische Reporter zählte zu den am liebevoll und am informativsten gemachten Online-Sendungen rund um das Thema Internet, Neue Medien und digitales Leben. Dann verstummte die Reportage. Doch jetzt ist ER zurück mit einem neuen Format. Genauer: Un-Format, denn was man hier zu sehen bekommt, sind digitale Rohlinge, unfertige Screencasts, die mit viel Dummy- und Beta-Charme daherkommen. Warum das Ganze?  Bis zum Ende des Jahres werden wir  (nahezu) im Wochentakt Sendungs-Dummies aus dem Labor- ans Tageslicht holen und Sie um Ihr Feedback bitten, zu Form, Inhalt, Themenauswahl und dem ganzen Rest. (…) Den Aktualitätsanspruch haben wir (…) ein wenig hinten an gestellt, da Neuentwicklung und Tagesaktualität sich ausgesprochen schlecht vertragen. (…) Wie finden Sie die Themenauswahl, das Studio, die Texte, die Moderation und überhaupt? Und sonst so? Live & in the making – durchaus spannend und man wird sehen, was sich aus den einzelnen Screen-Dummys entwickelt…

    www.elektrischer-reporter.de

  • Sony Ericsson Clubtour 2010: Unser Doku-Video

    Ein voller Erfolg für den Kunden und für uns – und ein großer Spaß für die Clubgäste: Die Sony Ericsson Clubtour 2010 ist zu Ende. Doch die Erinnerungen werden, unterstützt von den vielen Bildern und Videos, noch lange nachhallen. Schließlich war die nachhaltige Verbindung von Offline und Online der zentrale Ansatz der Aktion. Von der Grundidee bis zum Feedback der Gäste: Alles rund um die Sony Ericsson Clubtour dokumentiert unser Video. Hier anschauen:

  • Bitkom-Erhebung: Mobiles Web wird Normalität

    Das mobile Web auf dem Weg zum Mainstream: Laut aktueller Bitkom-Erhebung nutzen es in Deutschland bereits 10 Millionen Handy-Besitzer. 8 Millionen rufen Webseiten auf, 4 Millionen schreiben Mails und ebenfalls 4 Millionen nutzen Apps. Besonders beliebt ist das mobile Internet bei der Zielgruppe 14- bis 29: 24 Prozent der Jüngeren rufen Webseiten auf, 14 Prozent schreiben E-Mails und 13 Prozent nutzen Apps. Das mobile Web begleitet  so immer mehr junge Menschen durch den Tag – von überall aus können Inhalte abgerufen, der Kontakt mit Freunden gehalten, Informationen, Fotos, Videos und andere Dinge miteinander geteilt werden.

    Diesen Trend – mobil, unterwegs, vernetzt, kommunikativ – haben wir zum zentralen Thema unserer aktuellen Clubtour für Sony Ericsson gemacht: Hier werden der Zielgruppe zeitgemäße Handy-Modelle vorgestellt, die genau ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechen. Die Termine der Tour finden Sie hier.

  • Social Networking bringt dem mobilen Internet meistes Wachstum

    Der am schnellsten wachsende Anwendungsbereich des mobilen Internets der USA ist Social Networking. Das hat eine aktuelle Studie von comscore ergeben. Von den rund 70 Millionen Handynutzern in den USA, die schon Apps auf ihrem Handy besitzen und verwenden, nutzen rund 15 Millionen diese für den Zugriff auf Dienste wie Facebook und Twitter. Steigerung zum Vorjahr: 240 Prozent. Bei den 73 Millionen US-Handybesitzern, die per mobilem Browser im Web unterwegs sind, nutzen gar 30 Millionen die sozialen Netzwerke von unterwegs. Ein weiteres Wachstum wird erwartet.
    www.comscore.com

  • Tag des Geistigen Eigentums: Wie lässt sich Kreativität sichern?

    Pressekonferenz Gestern war – das wussten wir zuvor ehrlicherweise nicht – der Tag des Geistigen Eigentums. Zur symbolträchtigen Uhrzeit 11 Uhr 55 fand im Berliner verdi-Gebäude eine Pressekonferenz statt. Auf dieser teilten die Vertreter der Medienverbände ihre Besorgnis hinsichtlich illegaler Downloads und forderten von der Bundesregierung mehr rechtlichen Schutz für die Kreativwirtschaft. Ansonsten, so hieß es, werde bald niemand in der Kreativbranche mehr von seinem Schaffen leben können, alle Professionellen schieden aus und es entstünde eine Amateur-Kultur. Gestützt wurde das dunkle Szenario von einer EU-Studie, die den Verlust von 1,2 Mio. Arbeitsplätzen und 240 Mrd. Euro durch Filesharing und Piraterie bis 2015 in Europa prognostiziert. “Wir dürfen einen der Leitmärkte (die Kreativwirtschaft, d. Red.) nicht der allgemeinen digitalen Coolness opfern”, so Dieter Gorny, Ex-Popkomm-Macher und Vorsitzender der deutschen Musikindustrie, mit Hinblick auf die unzähligen Umsonst-Seiten im Web. Die Vertreter der Branchen Buch, Film, Musik und Privat-Rundfunk/TV fordern ein Gesetz ähnlich dem umstrittenen französischen und englischen Hadopi-Prinzip, das nach zweimaliger Verwarnung des illegale Inhalte Tauschenden den Zugang zum Web sperrt. Ebenso sollen “edukative Maßnahmen” für Aufklärung sorgen. Wie diese aussehen sollen, darüber wurde allerdings nicht viel gesagt. Dabei wäre es an der Kreativwirtschaft, neben rechtlichen auch kreative Vorschläge zu machen, wie gesellschaftlich verträgliche Lösungen für einen Umgang mit geistigem Eigentum erreicht werden könnten. Festzuhalten bleibt für unser Unternehmen, das ein Teil dieser Branche ist: Es müssen Ansätze geschaffen werden, die kreatives Schaffen ökonomisch und die (pop)kulturelle Vielfalt sichern und zugleich das große Interesse der Nutzer an digitalen Inhalten, neuer Technologie und neuen Kommunikationsformen nicht beschränken. Wir werden den Fortlauf der Diskussion auf jeden Fall beobachten.