Archiv

  • International Music Summit Ibiza 2009: Termin steht

    Nach dem großen Erfolg der Auftaktveranstaltung im Spätsommer 2008 kehrt der International Music Summit (IMS) im Frühling 2009 nach Ibiza zurück: Vom 27. bis 29. Mai – direkt vor den Openings auf der Insel – trifft sich die Musikindustrie wieder auf der Baleareninsel, um neue Trends auszuloten. Die Teilnehmerzahl soll von 300 auf 400 Personen ausgedehnt werden. Möglich macht das auch der neue Austragungsort, das Ibiza Grand Hotel am Hafen der Inselhauptstadt. Ben Turner, zusammen mit DJ Pete Tong Veranstalter des Events: “Wir laden ein breites Spektrum an Leuten ein: Leute aus dem Finanzbereich oder Film- und Fernsehproduktionsfirmen. Leute aus dem Dance Music-Bereich mischen sich nicht sehr oft unter solche Branchen. Unser Ziel ist es, sie bei ihrer Geschäftsentwicklung durch diesen Branchenmix zu unterstützen. Das ist sehr wichtig: Jeder, der jetzt noch im Dance Music-Genre ist, der ist es vielleicht sein ganzes Leben lang.” Soll heißen: Wer jetzt nicht in die Hände spuckt und Verbindungen schafft, hat es in diesen Zeiten schwer. Virtualnights war bereits beim ersten IMS dabei und wird natürlich auch im Mai wieder auf der Insel sein!

    www.internationalmusicsummit.com

    Unser Bericht vom IMS

    Interview mit Pete Tong

    Video vom IMS 2008

  • Creamfields Festival 2009: Fans gestalten das Line-up mit

    Wen wollen die Gäste eigentlich auf unserem Festival sehen? Das fragten sich die Macher des legendären elektronischen Open Airs Creamfields in Liverpool – und lassen für die Ausgabe 2009 ganz einfach die Fans mitentscheiden. Auf MyCreamfields kann jeder seine Wunschzusammenstellung für alle Areas des Festivals angeben – die Gesamtergebnisse fließen dann in das Booking der Acts für Creamfields 2009 ein. Was bei der viralen adidas-Marketingaktion Originals Festival nur virtuell stattfand – ein Line-up nach eigenem Gusto – wird hier zumindest in Ansätzen Realität. Es wird Zeit für ein komplett nutzergeneriertes Event!

    www.cream.co.uk/mycreamfields

  • United Respect: Neues Mega-Event auf Schalke

    Nachdem die Sensation White bereits 2007 nach Düsseldorf abgewandert ist, findet in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen am 17. Januar 2009 eine neue Dance-Veranstaltung mit gigantischen Ausmaßen statt: Die United Respect will mit Musik, der „einzigen universellen Sprache der Welt“, ein Zeichen für Respekt und Toleranz setzen. Auf der United Respect-Webseite werden gesellschaftliche Themen wie Bildung und kultureller Austausch vorgestellt und in der Live Living Community diskutiert. Botschafter dieses Zeichens sind bekannte DJ-Gesichter der Szene: Unter anderem werden Superstars wie Tiësto, Armand van Helden, Felix da Housecat sowie Lexy & K-Paul hier auflegen. Für Juli 2009 ist eine Parallelveranstaltung Gelsenkirchen – Moskau geplant. Mit den Events, die regelmäßig stattfinden werden, wird auch die hauseigene United Respect-Stiftung unterstützt, die Hilfsprojekte für sozial schwache und benachteiligte Kinder und Jugendliche initiieren wird.
    www.unitedrespect.de

  • Hot or not: In welcher Festival-Area geht gerade die Post ab?



    In welcher Area ist gerade die beste Stimmung? Die Gretchenfrage. Große Events und Festivals muten oft an wie Bahnhofhallen – ein Schieben und Drängen, ständiges Kommen und Gehen. Der Grund: Die Angst, irgendwo etwas zu verpassen, treibt die Leute von Area zu Area. Oft sind lange Laufwege nötig, um dann festzustellen, dass es im jeweiligen Bereich gerade eher mau zugeht. Also: weiterziehen.
    Abhilfe schaffen will Hot or not: ein Tool, das erstmals auf dem Lowlands Festival 2008 in den Niederlanden vorgestellt wurde. Die Besucher konnten sich ein Voting-System auf ihre webfähigen Handys runterladen und per Absetzen einer Stimmabgabe (kostenloses WLAN auf dem Gelände, übrigens) andere Besucher wissen lassen, ob die Area, in der sie sich gerade befinden, eben hot or not ist. Die Votings wurden zusammengerechnet und in Echtzeit auf den Lowland Heatmaps angezeigt, die überall auf dem riesigen Areal platziert waren. Das Stauproblem auf Events wird damit eher nicht gelöst, aber wenigstens geht am Ende des Staus garantiert die Post ab!

  • Wer geht auf ein Festival?

    Diese Frage stellte der Blog Hipster Runoff seinen Lesern. Die Antworten wurden – ganz klassisch – in einem Kuchendiagramm zusammengestellt. Viel Lustiges ist dabei, z.B. “Mädchen, die zum ersten Mal American Apparel tragen” (4%), oder “Typen mit einer Freundin, die genau eine Band auf dem Festival gut findet” (1%), aber auch “Energy Drink Representatives” (2%) und auch unsere Zunft: “Party Pix Photographers” (1,9%). Fast jeder Fünfzigste ein Fotoscout? Na, das ist wohl ein bißchen viel. Vielleicht liegt es daran, dass Fotoscouts einfach auffallen? Nichtsdestoweniger: Ein verblüffend authentisches Gesamtbild, das sich da ergibt. Sollte auch mal für ein Club-Publikum erhoben werden!

  • Womit transportiere ich Musik? Neue Töne auf der c/o pop

    Das war sie schon wieder für 2008, die mittlerweile wichtigste Musikmesse des Landes: die c/o pop in Köln. Neben zahlreichen Partys, von denen wir hier Bilder zusammengestellt haben, gab es auch auf der conference c/o pop Spannendes für uns zu hören. Nach Jahren der Musikkrise und des sorgenvollen Blicks in die Zukunft der Branche gab es dieses Mal Aufmunterndes zu hören. So stellte Dom Hodge von Frukt Music, einer englischen Agentur, die Industriepartner bei der Aktivität im Konzert- und Festivalgeschäft berät, fest: “Music is bigger than ever. More music, more artist, more touchpoints. It´s not trouble time, it´s a different time. The future for the industry is bright!”. Und auch Dieter Gorny, Gründer des TV-Senders VIVA und Ex-Chef der Pop.komm, hatte Gutes zu vermelden: “Musik spielt heute in allen Kontexten eine Rolle. TV, Radio, Internet, MP3 – womit transportiere ich Musik? Egal! So, wie der Kunde sie haben will. Wir müssen ihn nur da abholen, wo er gerade ist.” Es scheint, als sei das große Zauberwort Medienkonvergenz nun auch in der Musikwelt angekommen. Die Messe geht mit gutem Beispiel voran und präsentiert mit c/o pop TV zeitgemäßes Internetmusikfernsehen, Musikfernsehinternet bzw. Fernsehinternetmusik, auf dem Clips von der Messe, den Partys und Konzerten und vieles mehr zu sehen sind. Wir freuen uns auf 2009!

  • Coldcut zeigen audiovisuelles DJing: VJamm

    Die legendären Massive Attack spielten auf dem gestrigen Konzert des Vodafone Cologne Music Unlimited-Festivals. Wir waren dabei und es war einfach fantastisch! Als Vorband heizten die nicht minder namhaften Coldcut dem Kölner Publikum ein – und das mit ihrer selbstentwickelten, audiovisuellen DJ-Technologie, die unter dem Namen VJamm schon einige Anwender gefunden hat, wie zahlreiche YouTube-Videos zeigen. Wir haben die Technik, bei der kurze Videoclips mit ihrem Originalton in die laufenden Tracks hineingescratcht werden, zum ersten Mal live gesehen und können sagen: Hier wird eine echte Verbindung zwischen der Musik und den Visuals hergestellt, die mittlerweile in vielen Clubs laufen. Für DJs, VJs und Clubmacher sehr interessant! Coldcut demonstrieren hier, wie es geht: