Archiv

  • virtualnights Berlin: Kooperation mit dem uniscene-Magazin

    virtualnights hat sich auch in der Hauptstadt zum führenden Portal rund ums Ausgehen entwickelt. Und mit dieser Kompetenz sind wir natürlich der ideale Partner für ein Print-Magazin, das eine ähnliche Zielgruppe wie wir hat. Seit September liefern wir spannenden Content in Form von persönlichen Ausgeh-Tipps und Terminen für jeden Kalendertag an das Magazin uniscene, ein Stadt- und Hochschulmagazin, das nach Hamburg nun auch in Berlin vertreten ist. Die aktuelle uniscene-Ausgabe können Sie hier online durchblättern.

  • Berlin Music Days 2011

    BermudaVom 2. bis 5. November trifft die elektronische Musikszene zum bereits dritten Mal bei den Berlin Music Days zusammen. Neu in diesem Jahr: all2gethernow, die Plattform und Konferenz für eine moderne, zukunftsgerichtete Musikwirtschaft und Musikkultur, schließt sich den Berlin Music Days an. Diese werden von drei Säulen getragen:

    BerMuDays: Tagsüber präsentieren sich die BerMuDays und ihre Partner mit einem Programm aus Workshops, Panels, Vorträgen, Diskussionsrunden, Ausstellungen und Fashionevents rund um die elektronische Musik und ihrer Lebenskultur.

    BerMuNights: Nachts geht es mit den BerMuNights in die Clubs: Label Nights, Showcases und Partyevents stehen auf dem Programm.

    FLY BerMuDa: Den Abschluss bildet am 5. November das Fly BerMuDa Festival am alten Flughafen Berlin Tempelhof, nach einem erfolgreichen Start in 2010 mit über 10.000 Gästen.

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  • going out 2011: Checkins wandern in den Mainstream

    Checkin

    Wie bereits 2010 haben wir auch in diesem Jahr online und in den Locations eine Umfrage zu aktuellen Ausgeh-Trends gemacht und gestern auf der Barzone in Berlin vorgestellt. Zentrale Ergebnisse: Zwei Mal pro Woche stürzen sich die meisten Teilnehmer (40%) ins Nachtleben. Sie kombinieren dabei in hohem Maße Location-Typen (z.B. Bar/Kneipe und anschließend Club/Discothek), vertrauen vor allem den Empfehlungen ihrer Freunde und informieren sich vorwiegend auf Event-Portalen (81%) und über Plakate und Flyer (66%, Mehrfachnennungen möglich). Überraschend hohe Zahl: Über 53% der Teilnehmer haben sich bereits über Foursquare, Facebook Places oder andere Dienste in Locations eingecheckt – das Thema Location Based Services gelangt also in die Mainstream-Wahrnehmung. Auch Couponing-Diensten wie Daily Deal oder Groupon stehen sie offen gegenüber: 34% haben sie bereits genutzt und sind zufrieden, 25% wollen sie demnächst ausprobieren. Die Umfrage-Ergebnisse im Detail folgen in Kürze!

  • Tresor.iginal: Berliner Techno-Club lanciert eigenes Online-Magazin

    Am 13. März feierte der Berliner Club Tresor sein 20jähriges Bestehen und hat aus diesem Anlass das Online-Magazin Tresor.iginal ins Leben gerufen, das sich mit 20 Jahren Techno-Geschichte auseinandersetzt. Das Magazin erscheint in deutscher und englischer Sprache und wird von den zwei Designern Chris Noelle (Tofa) und Vincenzo Fagnani produziert. Unter anderem kommen hier die Macher aus der Musikszene zu Wort. Die aktuelle, fünfte Ausgabe gibt es hier, alle weiteren Veröffentlichungen hier.

  • Review: Cognitive Cities-Konferenz Berlin

    Cognitive Cities Ende Februar fand im Heimathafen Berlin-Neukölln erstmalig die Konferenz Cognitive Cities statt. Das zweitägige Event beschäftigte sich mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Städte. Wir checken uns mit dem Smartphone in Locations ein, die wir besuchen – damit hinterlassen wir aktiv digitale Spuren in der Stad. Und via RFID, das in vielen Nahverkehrsbetrieben bereits genutzt wird, tun wir das passiv. Mit den Daten lassen sich z.B. die täglichen Pendel-Bewegungen zum Arbeitsplatz und nach Hause en gros darstellen – dazu gab es eindrucksvolle Grafiken aus London, Paris oder New York auf der Konferenz zu sehen. Aber der Nutzer kann auch selbst eingreifen: Ein Beispiel dafür ist das Urbanode Project aus den Niederlanden – damit lassen sich z.B. die Lichtsetzung oder die Lautstärke von Räumen individuell auspegeln, ein Konzept, das auch für kommerzielle Umgebungen wie Clubs interessant ist.

    The Urbanode Project from VURB on Vimeo.

    Die digitalen Innovationen bieten viele Chancen, z.B. eine bewohnerseitig generierte Kartografie von Schlaglöchern für das Bauamt zur schnelleren Behebung. Aber auch Risiken: Denn natürlich werden die persönlichen Profile durch die Datenspuren, die wir hinterlassen, immer komplexer, das Individuum wird immer transparenter. Schon jetzt gibt es Außenwerbung, die zurückschaut: Mit Kameras erkennt das Plakat, ob die Personen vor ihm aufmerksam sind oder abgelenkt. Smarte Technologien in der Stadt – wie daraus ein Nutzen für alle entstehen kann? „BASAAP“, sagte Information-Designer Sami Niemelä dazu auf der Konferenz. Be as smart as a puppy – entwickle smarte, neue Dinge, aber scheue nicht davor zurück, Fehler zu machen, aus denen Du lernst und Dich verbesserst. Wie ein junger Hund, der die Welt entdeckt. Gefällt uns!

    Zur Konferenz-Webseite

  • Video: Silent Climate Parade in Berlin

    Kopfhörer-Disco meets Techno-Umzug meets Demonstration gegen die Erderwärmung: Die zweite Silent Climate Parade zog gestern durch Berlin. 350 Raver tanzten zum Sound u.a. von Dr. Motte, doch für Außenstehende war kein Track-Ton zu hören – umso interessierter schauten diese, was da denn da wohl vor sich ging. Ganz einfach: Tanzen als emissionsfreies Ausrufezeichen für 10/10/10: Global Work Party, dem Aktionstag der Klimabewegung 350.org. Beim diesjährigen größten globalen Klima-Aktionstag aller Zeiten gab es über 7.000 Aktionen in mehr als 180 Ländern.

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  • Realstadt im Tresor Berlin: Technotempel wird zur Kunst-Location

    Realstadt

    Immer wieder mal beschreiten elektronische Clubs neue Wege, um ihren Locations auch andere Zielgruppen zuzuführen als den “gemeinen Raver”. Im Berliner Berghain gibt es Klassik unter dem Namen Yellow Lounge, das Ex-WMF veranstaltete Lesungen, und jetzt wird der Techno-Tempel Tresor zur Kunstlocation. Denn bislang wird nur der Keller bespielt, im Rest des 8.000 Quadratmeter-Gebäudes sollen nun temporäre Kunst-Austellungen stattfinden. Im Oktober bereits startet die erste: Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit wurde organisiert vom Bundesministerium für Stadtentwicklung, dafür wurden rund 250 Architektur- und Planungsmodelle aus ganz Deutschland zusammengetragen. Erstmals für eine Ausstellung hergerichtet, bietet dieser Bau in seiner massiven Brüchigkeit einen überwältigenden Resonanzraum für die Stadtimpulse, die dort auf zwei Geschossen ausgebreitet werden und so etwas wie das Potenzial der Normalität aufzeigen, heißt es auf der Realstadt-Homepage dazu. Eine Ikone des Techno-Undergrounds der frühen 1990er, jetzt Teil der offiziellen Ausstellungs-Landschaft – sicher auch ein weiterer Beweis, wie erwachsen die Kultur rund um die geradlinige Bassdrum geworden ist.

    Ausstellungsdauer/Öffnungszeiten
    02.10.— 28.11.2010
    Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

    www.tresorberlin.de

  • Green Music Fahrrad Disco: öko-korrektes Clubbing in Berlin

    strampel rave

    Schon der Name ist geil: Green Music Fahrrad Disco. Dahinter verbirgt sich eine nicht minder coole Idee, und wo sonst als in Berlin hätte man auf diese kommen können? Gut, in Rotterdam vielleicht, wo sich das WATT schon seit langer Zeit mit dem Thema Öko-Clubbing auseinandersetzt. Jetzt aber Berlin. Worum geht es? Es geht um Musik und Energie ohne Stromanschluss, so die Veranstalter der Green Music Initiative. Nur wenn sich genügend Menschen bereit erklären, mit ihren Fahrrädern Strom zu produzieren, kann der DJ spielen. Und die Energie zurückgeben. Das funktioniert nur, solange alle bereit sind, etwas zu geben, für das, was sie bekommen. Eigentlich eine ganz einfache Sache. Ok, aber ob wirklich genug Leute Lust haben, dafür die Pedalen zu treten statt auf dem Dancefloor zu zappeln? Premiere ist am morgigen Donnerstag, den 19. August. An der Bar 25 startet die gemeinsame Radtour zu einem geheimen Ort, dort legen dann Bar 25 DJs auf. Aber eben nur, wenn mindestens vier Leute gleichzeitig strampeln. Na, wir sind gespannt, ob die viel zitierte “Energy” beim Raven wirklich was taugt…

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  • Wissen im Club: Science Slam-Events bundesweit

    slamVor geraumer Zeit haben wir mal den Secret Science Club in den USA vorgestellt, auf dem wissenschaftliche Themen in populärer Weise im Club vorgetragen werden. Die Idee ist mittlerweile nach Deutschland rübergeschwappt und nennt sich Science Slam: Mehrere Teilnehmer stellen in ca. zehn Minuten ihr wissenschaftliches Thema vor, am Ende des Abends kürt das Publikum den Sieger. “Bei der Bewertung geht es allerdings nicht vorrangig um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit. Vielmehr entscheidet eine informative und unterhaltsame Darstellung des Forschungsthemas – egal, ob es in den Natur- oder Geisteswissenschaften, in den Sozial- oder Ingenieurswissenschaften oder in der Medizin angesiedelt ist” lautet die Info der zentralen Science Slam-Homepage. Die Events finden bereits in Berlin, Köln, Hamburg, Kiel und in weiteren Uni-Städten statt, Austragungsorte sind u.a. das Lido Berlin, der Bogen 2 in Köln oder das Haus III&70 in Hamburg, die mit solchen Events ganz neue Zielgruppen erreichen.

    Aktuelle Termine gibt es hier.