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Mobile Marketing: Im Zentrum steht das Anwendungs-Erlebnis

Seit kurzem ist virtualnights:media Mitglied im BDT, dem Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Der BDT richtete gestern in Berlin eine Fortbildungsveranstaltung aus, auf der es unter anderem um das Thema Mobile Marketing und Location Based Services ging: Andreas Steinbeißer vom Beratungsunternehmen Solution10 ging dabei auf die immer populärer werdenden ortsbezogenen Dienste wie Foursquare ein: Das Smartphone als Bindeglied zwischen digitaler und realer Welt ist heute überall dabei, das “digitale Schweizer Taschenmesser”. Mobiles Marketing, so Steinbeißer, müsse darauf abzielen, Anwendungserlebnisse zu schaffen. Und das an den Berührungspunkten zwischen realer und digitaler Welt – zum Beispiel gastronomischen Orten, die man besucht und in die man zugleich mit seinem Smartphone eincheckt: Das können Gratifikationen sein, z.B. Freigetränke und sukzessive Vergütungen für diejenigen, die eine Location regelmäßig besuchen, Beispiel hier. Anwendungserlebnisse schaffen ebenso spielerische Elemente: Der Spaziergang durch die Stadt wird so zum real-digitalen Spiel, zur Schnitzeljagd per Smartphone. Gamification nennt man das. Es entsteht ein Mehrwert für den Nutzer, der über diesen Weg an das Produkt oder das Unternehmen gebunden wird. Noch seien die Nutzerzahlen der mobilen Dienste überschaubar, so Steinbeißer. Aber für Betreiber komme es jetzt darauf an, die Weichen für neue, mobile, ortsbezogene Formen der Kundenansprache zu stellen.
Rundum-sorglos-Pakete gefragt: Cebit Sounds!

Die Zukunft des digitalen Musikmarkts liegt im Zugang statt im Besitz: Ein zentrales Ergebnis der Cebit Sounds! in Hannover, die im Rahmen der weltgrößten Computermesse stattfand. „Wir benötigen ein Rundum-Sorglos-Paket für die Nutzer, das es irrelevant macht, ob wir online oder offline sind, ob wir die Musik auf dem Player, im Auto oder auf der Anlage hören”, so Hugh Campbell von GP Bullhound in seiner Keynote. Gefragt sei ein Bündel aus Streaming Services, Downloads, redaktionellen Inhalten und eigenen Stationen. Und dieses Bündel können aus seiner Sicht in Zukunft am besten die Radiosender schnüren, weil sie die Markenkraft und das Know-how besitzen – wenn sie die Chance erkennen, die in diesem neuen Markt für sie vorhanden sind.
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Foto: Patrick H~
Review: Cognitive Cities-Konferenz Berlin
Ende Februar fand im Heimathafen Berlin-Neukölln erstmalig die Konferenz Cognitive Cities statt. Das zweitägige Event beschäftigte sich mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Städte. Wir checken uns mit dem Smartphone in Locations ein, die wir besuchen – damit hinterlassen wir aktiv digitale Spuren in der Stad. Und via RFID, das in vielen Nahverkehrsbetrieben bereits genutzt wird, tun wir das passiv. Mit den Daten lassen sich z.B. die täglichen Pendel-Bewegungen zum Arbeitsplatz und nach Hause en gros darstellen – dazu gab es eindrucksvolle Grafiken aus London, Paris oder New York auf der Konferenz zu sehen. Aber der Nutzer kann auch selbst eingreifen: Ein Beispiel dafür ist das Urbanode Project aus den Niederlanden – damit lassen sich z.B. die Lichtsetzung oder die Lautstärke von Räumen individuell auspegeln, ein Konzept, das auch für kommerzielle Umgebungen wie Clubs interessant ist.The Urbanode Project from VURB on Vimeo.
Die digitalen Innovationen bieten viele Chancen, z.B. eine bewohnerseitig generierte Kartografie von Schlaglöchern für das Bauamt zur schnelleren Behebung. Aber auch Risiken: Denn natürlich werden die persönlichen Profile durch die Datenspuren, die wir hinterlassen, immer komplexer, das Individuum wird immer transparenter. Schon jetzt gibt es Außenwerbung, die zurückschaut: Mit Kameras erkennt das Plakat, ob die Personen vor ihm aufmerksam sind oder abgelenkt. Smarte Technologien in der Stadt – wie daraus ein Nutzen für alle entstehen kann? „BASAAP“, sagte Information-Designer Sami Niemelä dazu auf der Konferenz. Be as smart as a puppy – entwickle smarte, neue Dinge, aber scheue nicht davor zurück, Fehler zu machen, aus denen Du lernst und Dich verbesserst. Wie ein junger Hund, der die Welt entdeckt. Gefällt uns!
Die Zukunft der Echtzeit-Technologie: Trendreport von PSFK
PSFK presents Future Of Real-TimeView more presentations from PSFKNachdem wir bereits den PSFK-Report über Mobile Tagging vorgestellt haben, möchten wir Ihnen jetzt den neuen Trendbericht ans Herz legen: The Future of Real-Time zeigt die Möglichkeiten für große, mittlere und kleine Unternehmen auf, die das Thema Echtzeit bietet, zum Beispiel für Datenerfassung für zeitnahes Trend-Monitoring, ohne große MaFo-Budgets aufrufen zu müssen. Das vorgestellte Themenspektrum reicht von Marken-Aktivitäten über persönliches Glücksempfinden bis hin zu globalen Gesundheits-Entwicklungen – für nahezu jeden Bereich gibt es heute einschlägige Lösungen. Das britische Unternehmen Organic beispielsweise erstellt auf Basis von Social Media-Echtzeit-Analysen Prognosen über den Erfolg oder Misserfolg von Marketing-Kampagnen. Spannend!
Social Media-Trends 2011: 10 Thesen des BVDW

Thesen aufstellen, Trends prognostizieren oder Tipps für bessere Performance abgeben – seit es Social Media gibt, ist das zu einem richtigen Hype geworden. Manche wollen damit nur PR für sich selbst machen, andere – beispielhaft seien hier die Heldenhelfer genannt – liefern gute Ratschläge für ihre Leser und Follower. Auch die soeben veröffentlichten Social Media Thesen 2011 des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) sind sehr brauchbar und plausibel. Ein kleiner Auszug:
Neue Berufsbilder entstehen
Die Nutzung von Social Media erfordert von den Mitarbeitern der Marken neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen ist nur noch in Teilen anwendbar. Mit Social Media wollen neue Tools und Infrastrukturen bedient werden, zudem muss ein neuer Kommunikationsstil geprägt werden. Community Manager sind die neuen „Arbeiter“ und gleichzeitig die neuen Erfolgsfaktoren der Kommunikation. Marken dürfen es nicht verpassen, diese Positionen gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und anderen Fachbereichen der Unternehmensorganisationen intern aufzubauen.Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert
Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. „Hobby-Lösungen“ mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.
Alle 10 Thesen finden Sie hier!
Foto: webtreats
Resident Advisor Exchange: Szenegrößen im Gespräch
Exchange: Das Portal Resident Advisor hat einen neuen Podcast ins Leben gerufen, der keine DJ-Mixes präsentiert, sondern in dem die Größen der Szene Rede und Antwort stehen: Magda zum Beispiel und Loco Dice sprechen hier, aber auch die Macher der Club Transmediale oder Producer-Legende Quincy Jones. Daneben gibt es Themen-Specials, über Techno, Technik und mehr. Für die Auto- oder Zugfahrt eine willkommene Abwechslung!
DLD 2011: Wohin geht die digitale Reise?
Die Digital Life Design, kurz DLD, zählt zu den spannendsten Web-Konferenzen im Land, auch und gerade wegen ihrer sehr internationalen Ausrichtung, der vorwiegend englischen Konferenzsprache und den illustren Gästen. Der Teilnehmerkreis ist streng begrenzt und “per invitation only”, aber dafür sind im Nachhinein zahlreiche Videos verfügbar. Das immer wichtiger werdende Thema “hyperlocal”, also Online-Angebote für die direkte reale Nachbarschaft, ist oben als Beispiel eingebettet. Weitere Videos gibt es hier.
3 Internet-Trends des GlobalWebIndex
Der GlobalWebIndex hat drei bestimmende Trends für das Internet der Gegenwart (und der Zukunft) ausgemacht: Das “eingepackte Internet”, die “Explosion von professionellem Content” und “Echtzeit-Social”. Im Detail: Mobile Apps, Tablet-PCs, E-Reader, TV mit Internetanschluss und andere Devices verpacken das Web sozusagen in kleine, bedarfsgerechte Einheiten. Mit immer schnellerem Web-Zugang erfährt auch Trend 2 enormen Bedeutungszuwachs, indem TV-Shows, Filme und Entertainment-Angebote im Allgemeinen immer häufiger abgefragt werden – Dinge, die bei geringeren Bandbreiten schlichtweg keinen Spaß gemacht haben. Und: Echtzeit-Web mit täglichen oder häufigeren Status-Updates (10% der weltweiten Web-User machen das schon mindestens einmal am Tag) und Sharing ist massiv auf dem Vormarsch: ‘This radically changes the impact of social media, primarily creating an ongoing shared agenda and conversation towards reacting or interacting with live events and discourse, so GlobalWebIndex-Kopf Tom Smith.
Neue DJ-Technologie von Native Instruments im Live-Test
Der technische Fortschritt im DJ-Bereich ist unaufhaltsam. Native Instruments aus Berlin testet aktuell die neueste Generation seines DJ-Flagschiffs Traktor im Live-Modus auf Events – das hat den schönen Nebeneffekt, dass die Presse gleich mit auf den sich anbahnenden Produktlaunch aufmerksam gemacht wird. Umso mehr, wenn das Ganze mit einem Video promotet wird, das sowohl Technik- als auch Partyfreunden gefallen wird: “Hey, hey” Dennis Ferrer und die Martinez Brothers auf einer Party im Grand Central in Miami an den Controllern.
Spannender Report: Was mit mobile Tagging alles möglich ist
PSFK presents Future Of Mobile Tagging ReportView more presentations from PSFK.Die Verbindung von On- und Offlinewelten ist das zentrale Thema von virtual:nights:media – Events und Microsites, mobiles Web auf der Party und vieles mehr. Tags und Codes sind heute integrale Schnittstellen für das Verschmelzen von “on und off”, liefern vor Ort digitale Informationen und sorgen so für eine zeitgemäße Anreicherung des Live-Erlebnisses. Was mit mobilem Taggen über QR-Codes und andere Erkennungs-Tools alles möglich ist, fasst der spannende Report The Future of Mobile Tagging zusammen. Have a look!
