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going out 2011: Checkins wandern in den Mainstream

Wie bereits 2010 haben wir auch in diesem Jahr online und in den Locations eine Umfrage zu aktuellen Ausgeh-Trends gemacht und gestern auf der Barzone in Berlin vorgestellt. Zentrale Ergebnisse: Zwei Mal pro Woche stürzen sich die meisten Teilnehmer (40%) ins Nachtleben. Sie kombinieren dabei in hohem Maße Location-Typen (z.B. Bar/Kneipe und anschließend Club/Discothek), vertrauen vor allem den Empfehlungen ihrer Freunde und informieren sich vorwiegend auf Event-Portalen (81%) und über Plakate und Flyer (66%, Mehrfachnennungen möglich). Überraschend hohe Zahl: Über 53% der Teilnehmer haben sich bereits über Foursquare, Facebook Places oder andere Dienste in Locations eingecheckt – das Thema Location Based Services gelangt also in die Mainstream-Wahrnehmung. Auch Couponing-Diensten wie Daily Deal oder Groupon stehen sie offen gegenüber: 34% haben sie bereits genutzt und sind zufrieden, 25% wollen sie demnächst ausprobieren. Die Umfrage-Ergebnisse im Detail folgen in Kürze!
Barzone 2011: virtualnights stellt Ausgeh-Trends vor

Auch in diesem Jahr ist virtualnights:media als Experte für Ausgeh-Trends auf die Barzone in Berlin eingeladen worden. Vor Ort wird Geschäftsführer Kai Brökelmeier die zentralen Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage vorstellen und den anwesenden Fachbesuchern aus der Szenegastronomie und der Industrie Tipps mit auf den Weg geben, wie sie die ausgehaktiven Zielgruppen noch besser erreichen. Der Vortrag findet am zweiten Barzone-Tag statt: Mittwoch, 25. Mai, 13.15. Schauen Sie vorbei!
going out 2011: neue virtualnights-Ausgehstudie
Was ist Dir beim Ausgehen wichtig? Wohin gehst Du am liebsten? Und wo informierst Du Dich über neue Termine, Locations und Trends? Antworten auf diese Fragen geben die Teilnehmer unserer aktuellen Umfrage going out 2011, die sich ums Thema Weggehen dreht. Zusammen mit unserem Umfrage-Kooperationspartner Red Bull verlosen wir unter allen vollständig ausgefüllten Online-Fragebögen attraktive Reisen, u.a. nach Madrid. Hier gelangen Sie zur Umfrage – die zentralen Ergebnisse werden wir, wie im letzten Jahr, anschließend veröffentlichen.
Mobile Werbung wächst um 40 Prozent

Der Markt für Mobile Advertising ist letztes Jahr um fast 40 Prozent gewachsen. 1.221 mobile Kampagnen wurden geschaltet; 248 Unternehmen setzten mobile Werbung ein, was einem Anstieg um mehr als 27 Prozent entspricht. Das geht aus der aktuellen Erhebung der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. „Der steigende Absatz von leistungsfähigen Smartphones sorgt für einen anhaltenden Boom in der mobilen Internetnutzung und beflügelt somit auch die Buchung von Mobile Advertising”, sagt Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), Unitleiter Mobile Advertising (MAC). “Die gesamte Entwicklung im Mobile Advertising Markt wird auch in diesem Jahr weiter von neuen Content+Angeboten, den höheren Übertragungsraten und der Weiterentwicklung von Apps und Endgeräten profitieren.“
Clubgäste via Facebook binden: DJ-Contest des noa Clubs München
Viel Lauf- und wenig Stammkundschaft: Das war die Ausgangssituation des Münchner Clubs noa in der Kultfabrik, als man sich entschloss, ein innovatives Gästebindungs-Tool zu lancieren: Über einen DJ-Contest auf Facebook riefen die Betreiber um Michael Stahl Nachwuchs-DJs dazu auf, ihren Mix einzureichen. Aus den Einsendungen wurden sieben Mixes vorgewählt und diese dann der durch die Aktion stetig wachsenden Facebook-Community zum Voting bereitgestellt. Die drei Mixer, die auf die meisten “gefällt mir”-Klicks kamen, wurden dann zum Live-Finale eingeladen. Neben einer vollen Location brachte die Aktion einen Fan-Zuwachs auf nunmehr 2.100 Personen. Wichtiger aber als die Fan-Zahl: Die Aktivität der Fans – die wurde um satte 1.500% gesteigert. Und damit die Fans aktiv bleiben, will man sich jetzt immer wieder neue Dinge ausdenken. Kreativ genug dürfte das Team sein – es steckt nämlich auch hinter der genialen Wiesn-App.
Mobile Marketing: Im Zentrum steht das Anwendungs-Erlebnis

Seit kurzem ist virtualnights:media Mitglied im BDT, dem Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Der BDT richtete gestern in Berlin eine Fortbildungsveranstaltung aus, auf der es unter anderem um das Thema Mobile Marketing und Location Based Services ging: Andreas Steinbeißer vom Beratungsunternehmen Solution10 ging dabei auf die immer populärer werdenden ortsbezogenen Dienste wie Foursquare ein: Das Smartphone als Bindeglied zwischen digitaler und realer Welt ist heute überall dabei, das “digitale Schweizer Taschenmesser”. Mobiles Marketing, so Steinbeißer, müsse darauf abzielen, Anwendungserlebnisse zu schaffen. Und das an den Berührungspunkten zwischen realer und digitaler Welt – zum Beispiel gastronomischen Orten, die man besucht und in die man zugleich mit seinem Smartphone eincheckt: Das können Gratifikationen sein, z.B. Freigetränke und sukzessive Vergütungen für diejenigen, die eine Location regelmäßig besuchen, Beispiel hier. Anwendungserlebnisse schaffen ebenso spielerische Elemente: Der Spaziergang durch die Stadt wird so zum real-digitalen Spiel, zur Schnitzeljagd per Smartphone. Gamification nennt man das. Es entsteht ein Mehrwert für den Nutzer, der über diesen Weg an das Produkt oder das Unternehmen gebunden wird. Noch seien die Nutzerzahlen der mobilen Dienste überschaubar, so Steinbeißer. Aber für Betreiber komme es jetzt darauf an, die Weichen für neue, mobile, ortsbezogene Formen der Kundenansprache zu stellen.
Rundum-sorglos-Pakete gefragt: Cebit Sounds!

Die Zukunft des digitalen Musikmarkts liegt im Zugang statt im Besitz: Ein zentrales Ergebnis der Cebit Sounds! in Hannover, die im Rahmen der weltgrößten Computermesse stattfand. „Wir benötigen ein Rundum-Sorglos-Paket für die Nutzer, das es irrelevant macht, ob wir online oder offline sind, ob wir die Musik auf dem Player, im Auto oder auf der Anlage hören”, so Hugh Campbell von GP Bullhound in seiner Keynote. Gefragt sei ein Bündel aus Streaming Services, Downloads, redaktionellen Inhalten und eigenen Stationen. Und dieses Bündel können aus seiner Sicht in Zukunft am besten die Radiosender schnüren, weil sie die Markenkraft und das Know-how besitzen – wenn sie die Chance erkennen, die in diesem neuen Markt für sie vorhanden sind.
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Foto: Patrick H~
Review: Cognitive Cities-Konferenz Berlin
Ende Februar fand im Heimathafen Berlin-Neukölln erstmalig die Konferenz Cognitive Cities statt. Das zweitägige Event beschäftigte sich mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Städte. Wir checken uns mit dem Smartphone in Locations ein, die wir besuchen – damit hinterlassen wir aktiv digitale Spuren in der Stad. Und via RFID, das in vielen Nahverkehrsbetrieben bereits genutzt wird, tun wir das passiv. Mit den Daten lassen sich z.B. die täglichen Pendel-Bewegungen zum Arbeitsplatz und nach Hause en gros darstellen – dazu gab es eindrucksvolle Grafiken aus London, Paris oder New York auf der Konferenz zu sehen. Aber der Nutzer kann auch selbst eingreifen: Ein Beispiel dafür ist das Urbanode Project aus den Niederlanden – damit lassen sich z.B. die Lichtsetzung oder die Lautstärke von Räumen individuell auspegeln, ein Konzept, das auch für kommerzielle Umgebungen wie Clubs interessant ist.The Urbanode Project from VURB on Vimeo.
Die digitalen Innovationen bieten viele Chancen, z.B. eine bewohnerseitig generierte Kartografie von Schlaglöchern für das Bauamt zur schnelleren Behebung. Aber auch Risiken: Denn natürlich werden die persönlichen Profile durch die Datenspuren, die wir hinterlassen, immer komplexer, das Individuum wird immer transparenter. Schon jetzt gibt es Außenwerbung, die zurückschaut: Mit Kameras erkennt das Plakat, ob die Personen vor ihm aufmerksam sind oder abgelenkt. Smarte Technologien in der Stadt – wie daraus ein Nutzen für alle entstehen kann? „BASAAP“, sagte Information-Designer Sami Niemelä dazu auf der Konferenz. Be as smart as a puppy – entwickle smarte, neue Dinge, aber scheue nicht davor zurück, Fehler zu machen, aus denen Du lernst und Dich verbesserst. Wie ein junger Hund, der die Welt entdeckt. Gefällt uns!
Die Zukunft der Echtzeit-Technologie: Trendreport von PSFK
PSFK presents Future Of Real-TimeView more presentations from PSFKNachdem wir bereits den PSFK-Report über Mobile Tagging vorgestellt haben, möchten wir Ihnen jetzt den neuen Trendbericht ans Herz legen: The Future of Real-Time zeigt die Möglichkeiten für große, mittlere und kleine Unternehmen auf, die das Thema Echtzeit bietet, zum Beispiel für Datenerfassung für zeitnahes Trend-Monitoring, ohne große MaFo-Budgets aufrufen zu müssen. Das vorgestellte Themenspektrum reicht von Marken-Aktivitäten über persönliches Glücksempfinden bis hin zu globalen Gesundheits-Entwicklungen – für nahezu jeden Bereich gibt es heute einschlägige Lösungen. Das britische Unternehmen Organic beispielsweise erstellt auf Basis von Social Media-Echtzeit-Analysen Prognosen über den Erfolg oder Misserfolg von Marketing-Kampagnen. Spannend!
Social Media-Trends 2011: 10 Thesen des BVDW

Thesen aufstellen, Trends prognostizieren oder Tipps für bessere Performance abgeben – seit es Social Media gibt, ist das zu einem richtigen Hype geworden. Manche wollen damit nur PR für sich selbst machen, andere – beispielhaft seien hier die Heldenhelfer genannt – liefern gute Ratschläge für ihre Leser und Follower. Auch die soeben veröffentlichten Social Media Thesen 2011 des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) sind sehr brauchbar und plausibel. Ein kleiner Auszug:
Neue Berufsbilder entstehen
Die Nutzung von Social Media erfordert von den Mitarbeitern der Marken neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen ist nur noch in Teilen anwendbar. Mit Social Media wollen neue Tools und Infrastrukturen bedient werden, zudem muss ein neuer Kommunikationsstil geprägt werden. Community Manager sind die neuen „Arbeiter“ und gleichzeitig die neuen Erfolgsfaktoren der Kommunikation. Marken dürfen es nicht verpassen, diese Positionen gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und anderen Fachbereichen der Unternehmensorganisationen intern aufzubauen.Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert
Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. „Hobby-Lösungen“ mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.
Alle 10 Thesen finden Sie hier!
Foto: webtreats
