Archiv
BVDW: Stärkstes Wachstum bei Social Media, Bewegtbild und mobilen Diensten erwartet

Die Nachfrage nach Social Media, Bewegtbild und mobilen Diensten als Agenturdienstleistung wird auch in 2012 weiter wachsen. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Umfrage vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. unter den 150 führenden Full-Service-Internetagenturen des Internet-Agenturrankings 2011 hervor. Die drei Bereiche gelten demnach als bedeutendste Anwendungsfelder mit einer überdurchschnittlich hohen bis sehr hohen Bedeutung. Für die Umfrage befragte der BVDW die 150 führenden Full-Service-Internetagenturen aus dem Internetagentur-Ranking 2011. Die Mehrzahl der Agenturen ordnet sich den Bereichen “Agentur für digitale Kommunikation” (30 Prozent) und “Internetagentur” (29 Prozent) zu. Die Mehrzahl der Agenturen (41 Prozent) ordnet sich der Internet-/Multimedia-Branche zu. Mehr als 21 Prozent aller Agenturen geben an, der digitalen Wirtschaft anzugehören und 17 Prozent zählten sich zur Werbe-/Marketing-/Kommunikations-Branche.
www.bvdw.org
Bitkom: Studie zur Netzgesellschaft
So sieht der deutsche digitale Alltag aus: 72 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen das Internet, schon 82 Prozent telefonieren mobil – führend sind die Jüngsten. „Geräte, die noch vor kurzem einigen wenigen Wohlhabenden vorbehalten waren, hat heute jedes Kind“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Jetzt hat der Branchenverband eine Studie zur Netzgesellschaft vorgestellt, die Ausstattungsmerkmale, Nutzerverhalten und persönliche Einstellungen zur digitalen Welt untersucht hat. Und die Vorteile der digitalen Welt aus Verwendersicht reflektiert: 71 Prozent der Nutzer können laut Befragungsergebnis online Freundschaften pflegen, 55 Prozent haben Geld bei Anschaffungen gespart, und 50 Prozent sprechen von einem Plus für ihre berufliche Bildung. Die Studie ist hier kostenfrei abrufbar.
going out 2011: August-Titelthema in der Fizzz

Das Szenegastronomie-Fachmagazin Fizzz hat in seiner August-Ausgabe unsere Ausgeh-Umfrage going out vorgestellt. Im Rahmen des Titelthemas werden die zentralen Umfrage-Ergebnisse präsentiert und Handlungsempfehlungen für Gastronomen und alle anderen Branchenteilnehmer gegeben. Zusätzlich gibt virtualnights-Geschäftsführer Kai Brökelmeier im Interview Tipps, wie die Branche mit den zahlreichen digitalen Innovationen – zum Beispiel Social Media – umgehen sollte. Hier können Sie den Beitrag downloaden.
Wer transparent ist, bekommt personalisiertere Infos: Kevin Kelly-Vortrag
In Deutschland wird das Thema Privatsphäre und Internet so kontrovers diskutiert wie in kaum einem anderen Land. Das hat seine Berechtigung, doch während hier viel über Datenschutz gesprochen wird, bleibt die Frage nach dem Datennutz oft auf der Strecke. Denn wer Informationen über sich mit anderen teilt, der gibt eben nicht nur etwas von sich preis, sondern erhält auch etwas dafür: personalisierte Infos, Angebote, Tipps und Ratschläge. Nicht nur personalisierte Werbung, sondern mittlerweile auch Gesundheitstipps. Je transparenter, desto persönlicher, sagt Kevin Kelly vom Magazin Wired in einem spannenden Vortrag im Rahmen der Konferenz Nextwork. Ab Minute 11 geht es um das Thema Transparenz im Speziellen, drumherum gibt es jede Menge Trends rund um das Internet.
Ab Minute 11
Social Media und die Event-Branche: amiando-Report 2011

Klares Ergebnis des Reports Social Media & Events Report 2011: Wie nutzt die Eventbranche soziale Netzwerke? Social Media ist ein wichtiges Marketing-Instrument für Events: Das bejahen 78% der befragten knapp 1.000 Vertreter aus der Eventbranche.
Die meisten in der Branche aktiven Event-Manager wollen ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken zusätzlich verstärken. Vorwiegend um die Bekanntheit zu steigern (77%) und ein neues Informationsmedium zu schaffen (60%), liegt dahinter noch keine strategische Auswertung: 63% betreiben kein Monitoring. Wenn Monitoring-Tools zum Einsatz kommen, dann in hohem Maße (78%) kostenfreie, derer es ja mittlerweile viele gibt. Warum Auswertungen Sinn machen, wird in den abschließenden Tipps für die Branche in der Studie gut verdeutlicht:Social Media Monitoring ist
- ein Frühwarnsystem: Social Media Monitoring erlaubt es Ihnen frühzeitig Probleme Ihrer Kunden zu erkennen und diese zu lösen bevor größerer Schaden entsteht.
- eine Möglichkeit der Wettbewerbsbeobachtung: Social Media Monitoring ermöglicht es Ihnen das Handeln der Konkurrenz kontinuierlich zu verfolgen und Wettbewerbsvorteile zu erkennen. Zeitliche Vorteile können somit genutzt werden, um dem Mitbewerber voraus zu sein.
- ein Feedbacksystem: Die Kunden bzw. Teilnehmer tauschen sich in sozialen Netzwerken aus und geben Feedback, beispielsweise bzgl. eines Events, des Programms oder des Referenten. Dieses kostenlose und wertvolle Feedback von Ihren Kunden sollten Sie zur Optimierung Ihrer zukünftigen Events nutzen.
- eine generelle Mitsprachemöglichkeit: Social Media Marketing ist bekanntlich kein Monolog sondern ein Dialog. Social Media Monitoring ermöglicht es Ihnen Diskussionen zu suchen, zu finden und mitzureden.
Unser Fazit: Eine sehr gute Studie, die sich mit den Ergebnissen unserer Consumer-Befragung going out 2011 deckt: Social Media ist jetzt ein fester Bestandteil unserer Branche.
going out 2011: Ergebnisse der Ausgeh-Umfrage von virtualnights:media

Was ist Dir beim Ausgehen wichtig? Diese und weitere Fragen stellten wir unseren Nutzern in der zweiten Ausgabe der Ausgeh-Umfrage going out.
Die Umfrage wurde bereits 2010 durchgeführt und hatte so viel Medien-Resonanz erzeugt, dass wir sie in diesem Jahr neu aufgelegt haben. Vieles verändert sich aktuell in der Ausgeh-Welt: Ständig kommen neue digitale Angebote wie Couponing (z.B. Groupon oder DailyDeal) oder Location Based Services (Foursquare, Facebook Places, Friendticker und mehr) hinzu. Ob und wie sie Einfluss auf das Ausgehen, den Besuch von Clubs, Bars, Restaurants und anderen Locations haben, wurde in der zweiten Umfrage erfragt.
Andere Dinge ändern sich hingegen nicht: Beim Ausgehen, dem Besuch von „Third Places“ zwischen Zuhause und Arbeit, geht es heute wie früher um Geselligkeit und Kommunikation, das Kennenlernen neuer Leute, um Inspiration (z.B. gute Musik, schönes Ambiente) und mehr. Wie wichtig der ausgehaktiven Zielgruppe diese Einzelfaktoren sind, haben wir in going out 2011 erneut erfragt.
Gamification: Darum geht es
Über das Thema Gamification liest man derzeit viel – worum es dabei geht, nämlich die Übertragung spielerischer Mechanismen in den Ernst des Alltags, erklärt Aaron Dignan von Undercurrent in seinem Vortrag auf der PSFK Conference in New York. Hier das Video:
Umfrage: App oder mobile Webseite?
App oder mobile Webseite? Der Hightech-Verband Bitkom hat nun eine Umfrage unter mehr als 500 Experten durchgeführt, um die Potentiale beider Technologien genauer zu analysieren. Dabei zeigte sich: Apps eignen sich eher für den Einsatz im privaten Umfeld, mobile Webseiten sind hingegen für Unternehmen prädestiniert. Typische App-Lösungen im privaten Umfeld sind Informationsdienste, Social Media Anwendungen, ortsbezogene Dienste und Spiele. Mobile Webseiten hingegen werden eingesetzt für Mobile Commerce, Customer Relationship Management, Advertising und Supply-Chain-Management. „Im geschäftlichen Umfeld sind mobile Webseiten die Hidden Champions des Internet“, so Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
Fast drei Viertel der Befragten sind der Meinung, dass sich Apps in den kommenden fünf Jahren bei Verbrauchern breit durchsetzen. Nur 22% sehen mobile Websites und sonstige browserbasierte Anwendungen vorne. Im Markt für Geschäfte zwischen Unternehmen (B2B) ergibt sich ein umgekehrtes Bild: Hier erwarten 61% der befragten Experten eine Dominanz mobiler Lösungen wie spezieller Websites. Nur halb so viele Befragte (31%) erwarten, dass sich auch im Unternehmensumfeld Apps durchsetzen werden.
Mit mobilen Webseiten lassen sich Inhalte flexibler als mit Apps transportieren. Auch komplexere Prozesse lassen sich abbilden, weil die tatsächliche Anwendungslogik auf den Servern des Unternehmens verbleibt. Die Umfrage wurde im zweiten Quartal 2011 unter 518 ITK-Spezialisten zum Thema „Mobile Anwendungen in der ITK-Branche“ durchgeführt.
Karriere-Sprungbrett Social Media
Social Media wird zu einem immer wichtiger werdenden Bestandteil des Marketing und der Kommunikation – und bietet Wettbewerbsvorteile auch bei der Stellensuche. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat jetzt einen Leitfaden mit zehn nützlichen Tipps für die Karriereplanung in Social Media publiziert. „Bei der Karriereplanung und auf der Jobsuche müssen Bewerber das Potenzial von Social Media erkennen und die damit verbundenen Vorteile gegenüber anderen Kandidaten effektiv nutzen. Eine ausgeklügelte Online-Präsenz mit Social Media kann einem Bewerber bereits heute Tor und Tür zu einem Traumjob öffnen“, sagt Curt Simon Harlinghausen, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.
Die zehn im Buch ausgeführten “Tipps für Ihre Online-Reputation“ in der Übersicht:
1. Selbstmarketing für die eigene Online-Reputation ins Rollen bringen
2. Relevantes Kontaktnetzwerk aufbauen und pflegen
3. Social Networks als echte Informationstools nutzen
4. Aussagekräftige Social-Media-Profile erstellen
5. Privatsphäre schaffen und schützen
6. Fehlerhafte Angaben ausdrücklich vermeiden
7. Jobangebote auch jenseits der Jobportale finden
8. Über Social Media direkt auf Stellenangebote bewerben
9. Vitamin B und Empfehlungen der Kontakte nutzen
10. Mitarbeiter finden und Jobs weiterempfehlenMehr Informationen: www.bvdw.org
Digitales Business wächst ungebremst

Die digitale Wirtschaft in Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzmarke in Höhe von 100 Milliarden Euro überschritten. Für 2011 prognostiziert die Branche ein Umsatzwachstum von über acht Prozent auf bis zu 110 Milliarden Euro. Für das kommende Jahr werden bis zu 120 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Dies ergab die Studie „Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2012“ des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Aktuell arbeiten rund 364.000 Menschen in der digitalen Wirtschaft, 2012 sollen es über 390.000 Beschäftigte sein. “Entgegen dem allgemeinen Negativtrend hat sich unsere Branche als krisenfest und hochdynamisch präsentiert. Auch für die nächsten Jahre gehen wir von einem stetigen Wachstum aus, sodass die digitale Branche zu einer tragenden Säule der deutschen Wirtschaft wird“, so Arndt Groth (Adconion Media Group), BVDW-Präsident.
Mehr Infos: www.bvdw.de
