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Ibizaflash: Englischsprachiges Angebot für die Partyinsel

Auf der Partyinsel Ibiza sind wir schon seit vielen Jahren mit einem eigenen Regionalmanagement vertreten, im Ibiza-Bereich unserer Webseite gibt es während der Saison ständig aktuelle Fotos, News und Videos. Um auch den nichtdeutschsprachigen Inselbesuchern den vielfältigen Content, ohne Sprachbarriere, zugänglich zu machen, haben wir ein neues Angebot geschaffen: Ibizaflash.com hält alle Partytermine, Fotos und News von der Insel in englischer Sprache vor. Aktuell befindet sich Ibizaflash.com noch in der Aufbauphase; Stück für Stück werden wir dieses Angebot weiter ausbauen.
www.ibizaflash.com
International Music Summit 2010: virtualnights vor Ort

Nach 2008 und 2009 waren wir auch in diesem Jahr wieder auf dem International Music Summit auf Ibiza, um in sonnigen Gefilden Business-Networking zu betreiben und uns über die neuesten Musik-Trends zu informieren. Sehr spannendes Thema: Die Nutzung von Social Media durch elektronische Acts wie David Guetta oder Erick Morillo. Groß im Kommen: Dance Music in den USA. Das hat sogar der britische Guardian jetzt dokumentiert. Alles zum IMS in Wort und Bild können Sie im Review auf unserem Portal virtualnights.com nachlesen!
Web-Doku über 10 Jahre Cocoon Ibiza
Nach dem Jubiläums-Jahr 2009 geht Cocoon Ibiza geht in die elfte Ibiza-Saison. In einer kleinen Web-Doku erzählen Johannes Goller und Sven Väth (den wir Ende 2009 ebenfalls interviewt haben) sowie diverse DJ-Stars von ihren Ibiza-Erfahrungen und wie sie die Nächte im Amnesia erleben. Ganz nett!
International Music Summit 2009: das virtualnights-Review
Jetzt liegt er schon wieder hinter uns, der International Music Summit auf Ibiza, der 2009 zum zweiten Mal stattfand. virtualnights erlebte drei aufschlussreiche Tage im Gran Hotel am Hafen von Eivissa. Back to Business: Dem Motto, das die Veranstalter rund um DJ-Legende Pete Tong (hier ein virtualnights-Interview aus 2008) dem Event auf die Fahnen geschrieben hatten, wurden die zahlreichen Panels, Interviews und Sonderveranstaltungen allesamt mehr als gerecht. Mit wem man auch sprach, jeder der 400 Konferenzteilnehmer schien vom Niveau der Konferenz begeistert: “Miami ist Party, IMS ist Business”, brachte es Louis Puig vom Space Miami auf den Punkt.
Erwartungsgemäß zog sich eine Frage wie ein roter Faden durch die Themenblöcke: Wie geht die Musikindustrie und speziell Ibiza mit der Wirtschaftskrise um? Antworten zur Musikindustrie: Für Labels und Künstler werden digitaler Vertrieb, 360-Grad-Deals, aber auch bislang eher wenig genutzte Erlösquellen wie Lizenzierung der Musik für Filme, Spiele, Werbung und andere Kanäle immer wichtiger. Musikbusiness-Guru Ted Cohen betonte allerdings: „Die Rezession hat einen Markt geschaffen, der eher song- als künstlerbasiert ist.“ Sprich: In der Krise wird Cherrypicking betrieben; es wird eher ein Track als ein Album gekauft. Folglich muss es darum gehen, das Hit-Geschäft nicht aus den Augen zu verlieren – ein in Long Tail-Zeiten schon fast vergessen geglaubtes Konzept. Wie gut das funktionieren kann, beweist Infinity 2008 von Guru Josh, den wir auf dem IMS interviewt haben. Auf sage und schreibe 190 Compilations ist der Track zu finden und ist – ein Jahr nach Veröffentlichung in Deutschland – und klettert gerade die US-Dancecharts hoch. Paul Walden aka Guru Josh dazu: “Unglaublich, oder? Ich meine, die Nummer heißt Infinity 2008. Wir haben 2009. Juni! Dass so etwas überhaupt vom Namen her funktionieren kann… aber der Track hat halt etwas Magisches. Und viele jüngere Leute kennen das Original gar nicht, weil sie einfach später geboren sind, die jetzige Version ist ihr erster Kontakt mit Guru Josh. Hier in Spanien bin ich unter den Kids bekannt wie ein bunter Hund, weil ich in der Klingeltonwerbung zu sehen bin.”
Und wie geht Ibiza mit der Krise um? Viele Konferenzteilnehmer vermuten, dass es hart wird für die Clubszene. Freier Eintritt im teuersten Monat August, reduzierte Getränkepreise, und neue Partyreihen, die so schnell verschwinden, wie sie auftauchen – darüber diskutierten die Branchenkenner. Doch ein Verband, der die Interessen der viel Geld in die Kassen spülenden Tanzgastronomien (Sperrstunden, Personenkapazität, Outdoorbereiche…) gegenüber der zuletzt rigide agierenden Inselverwaltung vertritt? Was in Berlin und anderen Städten längst existiert, ist auf Ibiza in weiter Ferne. Ibiza, das ist bekannt, ist keine einheitliche Partyinsel, sondern besteht aus mitunter spinnefeinden Regionalfürsten. Man wird sehen, wie lange diese Haltung bestehen kann in Zeiten, wo eine Branche eigentlich geschlossen auftreten müsste. Die Partyreihe Cream im Amnesia jedenfalls legt vor und reduziert seine Ticketpreise um bis zu 40%. Sind die fetten Jahre vorbei? Eine Konsolidierung soll ja noch keiner Branche dauerhaft geschadet haben – und ihren Kunden, hier also Musik- und Partyfans, dürfte es recht sein. Back to the roots, back to the music: „Die Musik selbst wird jetzt zum ultimativen Marketingtool, nicht die Promotion drumherum. Durch die Präsenz der Musik im Internet kann jeder heute sehr genau nach seinem Geschmack wählen“, so Label-Consultant und Ex-London Records-Besitzer Peter Koepke. Heißt aus Business-Sicht: Das Produkt, der DJ, der Künstler ist die Marke selbst. Gute Musik ist besser.
Die virtualnights-Highlights des IMS: Richie Hawtins provozierende und erfrischende Aussagen im Keynote-Interview, das anekdotenreiche Panel-Auftritt von Louis Puig (Space, Miami), das Showcase Rekids vs. Barraca im Grial, das „Underage Clubbing“-Konzept Let´s Go Crazy von Callum Negus-Fancey, der faszinierende Reactable und last but not least der glückliche Blick des Guru Josh-Saxophonisten, nachdem unsere Fotoscouts Alexander Fischer und Frederick Jäger seine von ihm versehentlich gelöschten Tourneebilder der letzten drei Monate erfolgreich wiederherstellen konnten. Wir kommen wieder: IMS 2010 findet vom 26. bis 28. Mai statt. Mehr Bilder vom IMS in Kürze!
SonarKids: musikalisches Festival-Forum für die Jüngsten
Eine schöne Idee der Macher des Sonar-Festivals in Barcelona: Am 21. Juni findet erstmalig im Rahmen des Riesenevents das SonarKids statt, ein ganzer Tag mit Musik und Workshops speziell für die Jüngsten (und ihre Eltern). Unter anderem wird es einen DJ-Workshop geben, eine HipHop-Masterclass und eine Bastelsession, in der die Kids sich lustige Tierkopf-Filzmasken kreieren dürfen. Ein Highlight dürfte der construction workshop werden: Hier werden Formen und Figuren aus 30.000 Legosteinen gebaut. Ziel ist es, den Kids Spaß an der Musik und der Kreativität zu vermitteln – das dürfte gelingen. Mit dabei sind unter anderem Laurent Garnier und die Puppetmastaz.
Festival-Infos live aufs iPhone: Coachella 2009
Dieses Wochenende findet das erste große Festival des Jahres in den USA statt, das Coachella Valley Music Festival. 2009 gibt es eine mobile technische Innovation: Mit einer eigenen iPhone-Applikation können die Besucher sich über den Spielplan der Bands informieren (inklusive Terminverschiebungen), dazu gibt es einen “Coachooser” mit dem sie ihr persönliches Schedule zusammen stellen können, eine interaktive Karte, einen “friend finder” und ein Upload-Tool für Fotos. Summa summarum ein echter Mehrwert für den Besucher, keine bloße Spielerei! virtualnights wird in Kürze einen solchen Live-Service ebenfalls testen: Auf der Mayday 2009 können sich die Besucher via Bluetooth über das Timetable informieren. Dazu in Kürze mehr!
Member Communities in Deutschland wachsen überdurchschnittlich
Nielsen Online hat ermittelt, dass die Aktivität in Social Networks und in Member-Communities web-weit schon Platz vier aller Online-Aktivitäten einnimmt, mit einer globalen Reichweite von
67 %. Das sind 5 % mehr als im Vorjahr. Den stärksten Zuwachs erfuhr dabei Deutschland: 51 % der Deutschen, die online sind, nutzen nun soziale Netzwerke, 12 % mehr als 2007. Während die Verweildauer im Web global um 18 % stieg, ist sie in Member Communities gar um 63 % gewachsen – auf sagenhafte 45 Milliarden Minuten weltweit. Auf dieser dynamischen Welle reitet virtualnights mit: Von Ende 2007 bis Ende 2008 hat sich unsere Mitgliederzahl von knapp 100.000 auf 300.000 Member verdreifacht! Markenhersteller, aber auch Clubs und Veranstalter, Shops und Labels, die von unserem Wachstum profitieren wollen, seien an dieser Stelle ganz unbescheiden auf unsere zahlreichen und branchenspezifischen Werbemöglichkeiten hingewiesen. Wachsen Sie mit uns!
Popkomm 2009: Neue Location ist die “Station Berlin”
Die Musikmesse Popkomm zieht dieses Jahr vom Messegelände mitten in die Stadt: Am Gleisdreieck nahe des Potsdamer Platzes wurde mit der Station Berlin, den Hallen des ehemaligen Post-Depots, eine neue Location für die dreitägige Veranstaltung gefunden. In dem imposanten Gebäude findet auch die Modemesse Premium sowie die MTV-Modeshow Designerama statt. Alle virtualnights-Bilder von Events in der Station gibt es hier, unser Bericht zur Popkomm 2008 mit allen Bildergalerien ist hier. Und natürlich werden wir auch im September 2009 wieder vor Ort sein!
Termin Popkomm 2009:
16. – 18. September
Für Fachbesucher: 10:00 – 19:00 Uhr
Für Aussteller: 9:00 – 20:00 Uhr
Mjunik Disco: Bildband über 60 Jahre Münchener Clubkultur
Wussten Sie, dass der legendäre Club P1 in München in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert? 1949 eröffnete die Location im Haus der Kunst auf der Prinzregentenstraße – und legte damit den Grundstein für eine Clubkultur in der Stadt. Seitdem ist viel passiert: Die “swinging Sixties” mit Revolutionsromantik. Die glamourösen Seventies, in denen sich München zur global beachteten Disco-Stadt mit Clubs wie Big Apple, Blow Up, Sugar Shack oder Charly M. entwickelte: Der Produzent Giorgio Moroder trug maßgeblich zum “Munich Sound” bei. Die Stones und Queen gehen in den Clubs aus. Dann die Achtziger: Kir Royal, New Wave und die berüchtigte Schickeria halten Einzug. In den Neunzigern kommt Techno auf, der noch weitgehend unbekannte DJ Hell spielt jeden Mittwoch im Grössenwahn – nicht selten für sich ganz allein. Und heute: mit Clubs wie der Ersten Liga, der Roten Sonne oder der Registratur ist München auch im 21. Jahrhundert spannend – wir berichten auf unserer München-Seite regelmäßig aus dem Nachtleben. Die New York Times schrieb 2008 gar: »Germany’s hot spot of the moment«.
Anekdoten aus 60 Jahren Münchener Nightlife, einzigartige Bilder und Interviews mit Szene-Größen bietet das neue, 232 Seiten starke Buch “Mjunik Disco”. Herausgeber Mirko Hecktor: “Wir haben ein Jahr lang recherchiert. An die Betreiber der ersten Clubs der Stadt gelangten wir, indem wir ehemalige Geschäftsführer von Clubs interviewten – die wiederum kannten ihre Vorgänger-Generation. Und am Ende sitzt man bei einem Achtzigjährigen auf dem Sofa, der aus der Disco-Ära der Fünfziger Jahre berichtet!” Eine Zeitreise, durch die Clubkultur, die wir jedem Nightlife-Menschen – ob Macher oder Clubgänger – wärmstens empfehlen können.
Mjunik Disco
Von 1949 bis heute
Mirko Hecktor (Hrsg.)
Bildband, 232 Seiten, EUR 32
ISBN 978-3-936738-47-6
www.blumenbar.de
Tony Player und Twones im Club: “Kannst Du mal XY spielen” 2.0
Kennt jeder DJ: Clubgäste, die unbedingt die Nummer XY hören möchten und diesen Wunsch mehrmals pro Abend an den DJ herantragen. Tun das viele Gäste, wird es schwierig für den Plattendreher. Will er doch das spielen, was die Leute mögen, und trotzdem ein kohärentes Set aufbauen. Tony Player ist eine erste Idee, dieses Dilemma zu überwinden. Das Tool überträgt via Bluetooth Playlists der Gäste zum DJ, die sie auf dem neuen Onlineportal Twones (haben wir bereits hier vorgestellt) erstellt haben. Die Twones-Playlists sind Metadaten und generieren sich aus diversen Portalen (iTunes, YouTube, Last.fm, MySpace etc.). Hat der Clubbesucher diese Daten auf seinem Handy und sein Bluetooth an, gelangen sie in die Playlist des DJs. Dieser sieht, was der “vernetzte” Gast zuletzt gehört hat. Und wenn er aus dessen Liste einen Track auswählt, dann wird das nicht nur akustisch, sondern im Idealfall auch visuell dargestellt. Zum Beispiel auf einer Leinwand, auf der der entsprechende Clubbesucher mit Usernamen und Profilbild gezeigt wird.
Tony Player wurde auf dem Amsterdam Dance Event der Öffentlichkeit vorgestellt und könnte (wenn eine kritische Masse erreicht wird) ein ganz großer Spaß für die Clubszene werden. Und hat sogar Flirtpotential: “Was? Den Track hast Du in Deiner Liste? Du bist ja cool.” Und schon kommt ihre Handynummer auf sein Display. Bluetooth ist ja an…






