Archiv

  • Photoshop-Adbusting oder Guerilla-Gag? Christina Aguilera, Leona Lewis und Britney Spears in Berliner U-Bahnstation

    Britney Spears, Leona Lewis und Christina Aguilera sind Photoshop gleich zweimal “zum Opfer gefallen”: Erst in Form der digitalen Nachbearbeitung ihrer Gesichter für die Image-Kampagnerie, dann in Form einer realen Nachbearbeitung ihrer 18/1-Außenwerbung mit Guerilla-Aufklebern, die das Werkzeugmenü des Bildbearbeitungsprogramms zeigen. So zu sehen in der Berliner U-Bahnstation Kaiserdamm, direkt am Messegelände. Geniales Adbusting oder genialer PR-Gag? Im Prinzip: egal. Aufmerksamkeitsstark in jedem Fall.

    via gizmodo

  • Groove Armada veröffentlichen Bacardi-gebrandetes Mini-Album

    Kooperationen zwischen Musikern und Herstellern alkoholischer Getränke finden in der letzten Zeit immer häufiger statt: Kid Rock zum Beispiel hat sich mit Drinks Americas verbündet und bringt sein eigenes Bier auf den Markt. HipHopper P. Diddy taucht nicht nur in der Werbung von Ciroc Vodka auf, sondern ist auch für das Brand Building der Spirituose zuständig. US-Country-Star Kenny Chesney entwickelt zurzeit mit Constellation Spirits eine auf seine Personality “zugeschnittene” Rum-Marke und auch im elektronischen Bereich tut sich etwas: Die britische Band Groove Armada hat ihr erstes Minialbum bei Bacardi B-Live Records veröffentlicht, Teil eines Kontrakts mit der Spirituosenmarke, die neben der Produktion von Musik auch Live-Auftritte im Rahmen von Bacardi Events (u. a. B-Live und Bacardi Express, Australien). Tom Findlay von Groove Armada dazu: “Wir sind sehr gespannt, welche Wirkung diese Band&Brand-Kollaboration auf unsere Fans und die Musikindustrie haben wird.”

    Auch virtualnights kooperiert seit vielen Jahren mit der Spirituosenmarke Bacardi. Zuletzt haben wir diverse Club-Promotions für die Produktlinie Bacardi Razz umgesetzt. Infos und Bilder zur Promotion gibt es hier.

    Auf www.bliveshare.com können Tracks des Mini-Albums von Groove Armada nach age check und Login heruntergeladen werden.


  • Popkomm 2009: Neue Location ist die “Station Berlin”

    Die Musikmesse Popkomm zieht dieses Jahr vom Messegelände mitten in die Stadt: Am Gleisdreieck nahe des Potsdamer Platzes wurde mit der Station Berlin, den Hallen des ehemaligen Post-Depots, eine neue Location für die dreitägige Veranstaltung gefunden. In dem imposanten Gebäude findet auch die Modemesse Premium sowie die MTV-Modeshow Designerama statt. Alle virtualnights-Bilder von Events in der Station gibt es hier, unser Bericht zur Popkomm 2008 mit allen Bildergalerien ist hier. Und natürlich werden wir auch im September 2009 wieder vor Ort sein!

    Termin Popkomm 2009:
    16. – 18. September
    Für Fachbesucher: 10:00 – 19:00 Uhr
    Für Aussteller: 9:00 – 20:00 Uhr

  • Danke und auf Wiedersehen, liebes Versteck Dortmund!


    Das Versteck-Mädchen sagt Tschss: Diese niedliche, aber traurig stimmende Karte trudelte gestern ins Haus. Mit ihr verabschieden sich die Macher des Verstecks in Dortmund und sagen danke für eine schöne Zeit – Ende Januar schließen sie ihren Club im Hoeschpark. Sehr zum Bedauern vieler virtualnights-Member und natürlich auch zum unsrigen, denn das Versteck hat sich nach seiner Eröffnung im Herbst 2006 schnell zu einem der besten Clubs NRWs entwickelt, der große Namen, die sonst selten bis gar nicht im Revier zu sehen sind, ebenso regelmäßig präsentierte wie er eine “eigene Jugend” aus DJs und Acts ein Stück weit mit großzog und musikalisch für die Region einen neuen Standard geschaffen hat. Es ist daher an uns, danke zu sagen!
    Aufhören, wenn es am schönsten ist: An dieses Motto halten sich die Betreiber, und auch wenn es weh tut, müssen wir uns wohl damit abfinden, dass sich “das Mädchen” jetzt erst einmal besonders gut versteckt. Aber: “Immer Augen und Ohren offen halten”, heißt es auf der Club-Homepage. Also: Wir werden zu gegebener Zeit “Mäuschen sag mal Piep” rufen – und vielleicht kommt ja von irgendwo her ein “Piep” zurück…
    Danke an das gesamte Team für viele schöne Partys!
    Hier gibt es ein Video aus dem Versteck!

  • Gruppenbildung und Collaboration: Jede URL ist eine potentielle Community, sagt Clay Shirky


    Clay Shirky at PICNIC08: Here Comes Everybody from PICNICCrossmediaweek on Vimeo.

    Clay Shirky ist momentan zweifellos einer der leuchtendsten Sterne am Himmel der Medienvordenker. Besonders erfrischend ist die Art, mit der er theoretische Überlegungen an aktuellen Praxisbeispielen verdeutlicht. Das Internet, so Shirky, ist das erste wahre Medium, weil es alle vorherigen Medien beinhaltet. Eine seiner interessanten Thesen: Jede URL ist eine potentielle Community. Gruppen – wie man es auch von Flashmobs kennt – kommen nicht mehr nur unter einem offiziellen Threat oder Gruppennamen (”hier möchten wir über XY diskutieren”) zusammen, sondern entwickeln sich themenbezogen, spontan, dynamisch. Er verdeutlicht das an einem sehr schönen Beispiel eines Flickr-Bilds, das in der HDR-Methode aufgenommen wurde. Anfänglich waren die Kommentare ganz typische Komplimente an den Fotografen, dann tauchten Fragen auf, wie HDR funktioniert, und am Ende bildete sich aus der Kommentarreihe ein Tutorial zur HDR-Fotografie. Dieses und andere Beispiele Shirkys, wie Dynamik im Web funktioniert, ist in einem Konferenzvideo der picnic 2008 zu sehen. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei sein aktuelles Buch empfohlen: Here comes Everybody.

  • Bars im Ruhrgebiet: Beitrag auf dem Mixology-Blog und Kommentare

    Das Magazin Mixology ist längst zum Pflichtblatt der deutschen Barkeeper-Szene geworden. Auf dem Blog wurde kürzlich die Barszene im Ruhrgebiet vorgestellt. Sehr gefreut hat uns, dass das Daktari – nur einen Katzensprung von unserem Essener Office entfernt und immer wieder gerne besucht – so gut dabei weggekommen ist. Zu Recht, denn hier treffen Cocktail-Kultur und ausgelassene Party-Atmosphäre aufeinander, das ist ja nicht immer so. Viele weitere Locations wurden kritisch bewertet oder gar nicht besucht, und das hat eine Diskussion im Mixology-Blog ausgelöst. Das können wir nur gut heißen – schließlich kann es der Entwicklung der Barszene bei uns im Pott nur dienlich sein!

    Speziell für Bars, Restaurants und Shops bieten wir seit kurzem einen neuen Service an. Alle Infos dazu gibt es hier.

    Das Bild oben zeigt übrigens den schönsten Wohnwagen Dortmunds: Die Trailer Bar des Edwards.

  • Mjunik Disco: Bildband über 60 Jahre Münchener Clubkultur

    Wussten Sie, dass der legendäre Club P1 in München in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert? 1949 eröffnete die Location im Haus der Kunst auf der Prinzregentenstraße – und legte damit den Grundstein für eine Clubkultur in der Stadt. Seitdem ist viel passiert: Die “swinging Sixties” mit Revolutionsromantik. Die glamourösen Seventies, in denen sich München zur global beachteten Disco-Stadt mit Clubs wie Big Apple, Blow Up, Sugar Shack oder Charly M. entwickelte: Der Produzent Giorgio Moroder trug maßgeblich zum “Munich Sound” bei. Die Stones und Queen gehen in den Clubs aus. Dann die Achtziger: Kir Royal, New Wave und die berüchtigte Schickeria halten Einzug. In den Neunzigern kommt Techno auf, der noch weitgehend unbekannte DJ Hell spielt jeden Mittwoch im Grössenwahn – nicht selten für sich ganz allein. Und heute: mit Clubs wie der Ersten Liga, der Roten Sonne oder der Registratur ist München auch im 21. Jahrhundert spannend – wir berichten auf unserer München-Seite regelmäßig aus dem Nachtleben. Die New York Times schrieb 2008 gar: »Germany’s hot spot of the moment«.

    Anekdoten aus 60 Jahren Münchener Nightlife, einzigartige Bilder und Interviews mit Szene-Größen bietet das neue, 232 Seiten starke Buch “Mjunik Disco”. Herausgeber Mirko Hecktor: “Wir haben ein Jahr lang recherchiert. An die Betreiber der ersten Clubs der Stadt gelangten wir, indem wir ehemalige Geschäftsführer von Clubs interviewten – die wiederum kannten ihre Vorgänger-Generation. Und am Ende sitzt man bei einem Achtzigjährigen auf dem Sofa, der aus der Disco-Ära der Fünfziger Jahre berichtet!” Eine Zeitreise, durch die Clubkultur, die wir jedem Nightlife-Menschen – ob Macher oder Clubgänger – wärmstens empfehlen können.

    Mjunik Disco
    Von 1949 bis heute
    Mirko Hecktor (Hrsg.)
    Bildband, 232 Seiten, EUR 32
    ISBN 978-3-936738-47-6
    www.blumenbar.de