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  • Stippvisite: Bar Convent Berlin 2008

    Wenn man schon mal in Berlin ist und gerade das wichtigste Forum für die Barindustrie Deutschlands tagt, dann muss man natürlich mal reinschauen: Der Bar Convent 2008 brachte wieder die wichtigsten Köpfe der Branche zusammen. Neben diversen Ausstellern (sehr interessant: der “japanische Wodka” Shochu, von dem man sicher noch einiges hören wird), Tastings und Flairbartending-Präsentationen gab es auch sehr interessante Panels: Zum Beispiel die Verwandtschaft von Bar und Apotheke. Damit ist nicht der oft zeitlich eng hintereinander stattfindende Besuch beider Lokalitäten gemeint, sondern der Ursprung vieler Getränke: Coca Cola – erfunden von einem Apotheker. Ebenso: Schweppes, Martini oder Gin. Und die heute so angesagten functional drinks stehen ganz in der Tradition einst zu medizinischen Zwecken hergestellter Mixturen. Auch interessant: Der Einfluss von Web 2.0 auf die globale Barszenehier ist die Präsentation von Jeffrey Morgenthaler nachzulesen. Während der typische Gastronom nur ungern ins Netz geht (so kommt es jedenfalls dem Redakteur vor, der mitunter tagelang bis vergeblich auf Mailantwort des Betreibers wartet), bloggen, twittern und facebooken die Barkeeper nämlich, was das Zeug hält. Da werden Trends, Zutatenideen und Gerüchte ausgetauscht. Sehr löblich! Fazit: Ein lohnenswerter Einblick hinter die Welt hinter dem Tresen. Wir sind gespannt, welche neuen Drinks unsere Gastronomielandschaft bereichern werden. Alle Infos zur Veranstaltung:

    www.barconvent.de

    Bilder vom Bar Convent 2007 und in Kürze auch 2008 gibt es hier.

    Und danke auch an das Fuhrpark-Team für die inoffizielle Warmup-Party direkt vor der Location:-)

  • picnic 2008 im Amsterdam: digitale Zukunft live!

    virtualnights war dieses Jahr zum ersten (und sicher nicht zum letzten) Mal auf dem picnic in Amsterdam, einer Mischung aus Barcamp und Konferenz für die digitale Zukunft. Der Claim “Create the future” wurde wahrhaft beherzigt: Von Fablabs über Bridge Blogging-Projekte hin zu digitalen Stadtprojekten wurde verdeutlicht, wie sehr digitale Netzwerke unseren zukünftigen Alltag bestimmen werden – überall.
    Unter dem Claim “The Internet of Things” wurden beispielsweise zwei Geschäftsmodelle vorgestellt, die das Web mit einem physischen Produkt verbinden: Michael Tchao von Nike + stellte vor, wie Nike mit seinem Laufschuh über den iPod als Laufdatenspeicher zur weltgrößten Läufer-Community geworden ist, indem sich die Jogger in reellen (z.B. Freundeskreise) und virtuellen Teams (wer ist sportlicher – Nord- oder Südlondon?) organisieren. Rafi Haladijan von Violet ist Erfinder des längst weltberühmten Internethasen Nabaztag und stellte auf der Konferenz seine nächste Entwicklung vor: den Mirr:or. Das ist ein “Spiegel”, der jeden Gegenstand über sogenannte Ztamps, das sind Etiketten mit der neuen, auf der Veranstaltung omnipräsenten RFID-Technik, mit dem Web verbinden kann – ein Regenschirm, der Wettervorhersagen machen kann, Toaster, die Bilder aus dem Web aufs Brot bräunen… das Web wird zu einer digitalen Haut, einem Layer, der sich über unser Leben legt. Kein Einloggen mehr, sondern Reinschlüpfen. Sehr interessant und im Detail hier nachzulesen.

    Besonders interessant für uns natürlich die Themen Social Communities und Music. Kannten Sie schon den Begriff “frienden”? Damit wird die Tätigkeit des Freundemachens (-produzierens) im Web beschrieben. Auf die mitunter inflationären Ergebnisse des “friendens” – wer sind eigentlich noch meine Freunde, wenn ich Tausende von Leuten “adde”? – ging Matt Jones von Dopplr ein. Hier seine Slideshow.
    In Sachen Musik wurde die Zukunft in 12 bis 18 Monaten geradezu festgenietet: Dann nämlich, da ist Futurist Gerd Leonhard sich sicher, wird die digitale Musikflatrate da sein. Mit jedem Handyvertrag gibt es unlimitierte, DRM-freie Musik dazu. Das persönliche Radio fürs Mobiltelefon. Hier seine Präsentation.
    Last but not least unbedingt angucken: Twones, ein neuer, übersichtlicher Weg, seine Musik online zu organisieren – selbst eine MySpace-Playlist ist möglich und eines der überzeugendsten Webmusic-Angebote seit Last.fm.
    Viele weitere Vorträge, Workshop-Summarys, Videos und Bilder sind auf der picnic-Seite zu sehen und zu lesen – schauen Sie mal rein! Unser Tipp für alle, die mal eine inhaltlich spannende und atmosphärisch entspannte Web-Konferenz erleben wollen: nächstes Jahr picknicken gehen!
    www.picnicnetwork.org

  • Video: Richie Hawtin stellt seinen DJ-Setaufbau vor


    Richie Hawtin 2008 DJ Setup from Dean Koch on Vimeo

    Superstar DJ, Minus-Labelchef und Technologie Vordenker Richie Hawtin zeigt in einem faszinierenden Video, wie er sein DJ-Set aufbaut: Er steuert 4 virtuelle Decks gleichzeitig und pickt sich aus den Tracks einzelne Elemente und Effekte heraus. Dabei zeigt er, wie er möglichst schnell das richtige Stück in seinem Ordnersystem findet, die richtige Stelle innerhalb des Tracks auf seinen Kopfhörern synchron zu den laufenden Tracks vorhören kann und parallel laufende Loops unterschiedlicher Länge wieder auflösen kann, ohne dass die Tracks “auseinanderlaufen”. In diesem Zusammenhang erklärt er auch, wie die Minus-Künstler auf den Contakt-Shows in Vier-Personen-Livesets miteinander interagieren und er das Ganze zentral steuert. Ziemlich abgefahren!

  • Matter: Fabric aus London launcht neuen Club

    Drei Ebenen, 33.000 Quadratmeter, Platz für 2.600 Personen: Die Crew des schon überaus großen Londoner Mega-Clubs Fabric hat noch eine Schippe draufgelegt und eröffnet heute den neuen Club Matter, der sowohl für Dance- als auch für Konzertveranstaltungen genutzt wird. In Sachen Akustik und Visuals will die Location mit state-of-the-art-Technik neue Maßstäbe setzen. Der von Djenerate konzipierte Dancefloor wird sich mit den Bewegungen der Tänzer per “body kinetic” verformen und so das Club-Feeling noch verstärken.
    Absolut einmalig: Ein hauseigener Boots-Service wird die Gäste von der anderen Themseseite direkt zum Club schippern, der sich in unmittelbarer Ufernähe befindet. Wer bei modernstem LCD- und LED-Lichtdesign dann noch aus dem Staunen herauskommt, darf sich auf Acts wie Armand van Helden, das komplette Ed Banger-Team oder auf HipHop-Größen wie DJ Premier freuen. Und sogar ein elektronisches Garderobensystem wurde eingebaut, das schnelleren Zugang zu den Kleidungsstücken gewährleisten will. Dabei warten die Briten doch so gerne in der Schlange?
    www.matterlondon.com

    Update: Einen interessanten Spiegel-Artikel zur Eröffnungsparty mit DJ Carl Cox gibt es hier.

    Update 2: PSFK hat Clubbetreiber Cameron Leslie interviewt. Auch sehr interessant!

    Update 3: Bilder vom Opening haben die Kollegen von resident advisor!

  • Branded Spaces: Marken machen Gastronomie

    Immer mehr Marken entdecken das Spielfeld der Gastronomie für sich – nicht nur über Promotions und VKF-Aktionen in bestehenden Objekten, sondern über eigene, meist temporäre Konzepte. Branded Spaces wurden in der Vergangenheit unter anderem vom US-Luftfahrtriesen Delta Airlines mit seinem Sky 60° Pop-Up-Café mitten in New York, von Lancia mit seiner Lifestyle-Lounge oder von Bombay Sapphire mit seiner Gallery installiert. Auch Toyota hat den Trend erkannt und richtet in Köln, Berlin, Frankfurt, Hamburg und München John´s Appartment ein: Der Showroom für den neuen Toyota iQ ist wie eine Café-Lounge designt, Besucher erhalten Freigetränke und können es sich auf dem Mobiliar bequem machen. Außerdem gibt es Events mit DJ-Sets (u.a. Capilari und Salvavida sowie Blumentopf) und Comedy-Sessions.
    Weitere Infos hier.

  • United Respect: Neues Mega-Event auf Schalke

    Nachdem die Sensation White bereits 2007 nach Düsseldorf abgewandert ist, findet in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen am 17. Januar 2009 eine neue Dance-Veranstaltung mit gigantischen Ausmaßen statt: Die United Respect will mit Musik, der „einzigen universellen Sprache der Welt“, ein Zeichen für Respekt und Toleranz setzen. Auf der United Respect-Webseite werden gesellschaftliche Themen wie Bildung und kultureller Austausch vorgestellt und in der Live Living Community diskutiert. Botschafter dieses Zeichens sind bekannte DJ-Gesichter der Szene: Unter anderem werden Superstars wie Tiësto, Armand van Helden, Felix da Housecat sowie Lexy & K-Paul hier auflegen. Für Juli 2009 ist eine Parallelveranstaltung Gelsenkirchen – Moskau geplant. Mit den Events, die regelmäßig stattfinden werden, wird auch die hauseigene United Respect-Stiftung unterstützt, die Hilfsprojekte für sozial schwache und benachteiligte Kinder und Jugendliche initiieren wird.
    www.unitedrespect.de

  • virtualnights packt sein picnic-Körbchen

    September ist Messemonat: Neben der OMD in Düsseldorf werden wir erstmalig auch die Creative Industries-Konferenz und Messe Picnic in Amsterdam besuchen. In Panels, Workshops, an den Ständen und in Sonderveranstaltungen werden hier schon zum dritten Mal Entrepreneurs aus der ganzen Welt die Zukunft der Kreativwirtschaft ausloten: PICNIC spotlights cutting-edge products and services at the intersection of media, technology, arts and entertainment, and brings together entrepreneurs, investors, creators as well as scientists, and other industry leaders. Bright minds, all of them!
    Wir sind schon sehr gespannt und werden von der Veranstaltung berichten. Einstweilen hoffen wir, dass es uns bei unserem ersten Mal auf dem Event nicht ergehen wird wie dem jungen Herren im Picnic-Viral…
    www.picnicnetwork.org

  • Kein Gerücht: Neuer Club “Rumors” in Stuttgart

    Die Stuttgarter Clubszene ist in Bewegung: Unter anderem eröffneten in den letzten Monaten der aer Club und die b-seite. Während Szene-Ikonen der Stadt schon orakeln, wann die Clubs auf der beliebten Ausgehmeile Theodor-Heuss-Straße umfallen werden wie Dominosteine, eröffnet einige Ecken weiter am 11. Oktober der nächste Laden: das Rumors. Location: das ehemalige Zap im Schwabenzentrum. Standard die Einrichtung: Ein Dancefloor, zwei Lounges und Barbereiche, alles fließend ineinander über gehend. Dynamisch der Look: Mit variablen Raumteilern soll das Rumors jede Woche anders aussehen. Kuben an den Wänden sollen als zusätzliche eye catcher funktionieren. Das Programm: Freitags setzt man hauptsächlich auf elektronische Musik von Deep House bis NuRave, samstags liegt der Schwerpunkt auf Soul, Funk und Clubmusik. Betreiber sind Felice Civale (Ex-Corso, Betreiber des Restaurants Duo Stanze und Macher der 120-Minuten-Partys) und Christian Vögtlin.

    www.myspace.com/geruechte